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02.02.2020 12:34 Uhr - 1. Bundesliga - dpa, PM Vereine

Torhüterin Lea Rühter hält Buxtehudes Sieg über Frisch Auf Göppingen fest

Lea Rühter pariert den Wurf von Lina KrhlikarLea Rühter pariert den Wurf von Lina Krhlikar
Quelle: Ruth Petersson-Jesch, BSV
Die Handball-Frauen vom Buxtehuder SV haben die Bundesliga-Hinrunde mit einem Erfolg abgeschlossen. Am Samstag gelang der Mannschaft von Trainer Dirk Leun vor 1030 Zuschauern in der Halle Nord ein 23:20 (12:9)-Sieg gegen Frisch Auf Göppingen. "Ich bin sehr glücklich, es sind zwei sehr wichtige Punkte für uns. Der Schlüssel zum Erfolg lag in unserer Deckung plus einer überragenden Lea Rühter im Tor", betonte der Coach. Beste Werferin war Annika Lott mit sechs Treffern.

Leun verhehlte allerdings nicht, dass ihm die Chancenauswertung in der ersten Halbzeit nicht gefallen habe. "Da haben wir es versäumt, den Vorsprung auszubauen", sagte er. Im zweiten Durchgang drohte die Partie zu kippen, nachdem die Gäste auf 14:15 herangekommen waren.

Doch der BSV konnte sich trotz Unterzahl wieder auf drei Tore absetzen. Dementsprechend lobte Leun die Mannschaft. "Sie hat in der kritischen Phase den Kopf oben behalten, diszipliniert gespielt und die Big Points gemacht", sagte er.

Rühter: "Hätten den Sack vielleicht schon eher zu machen können"




Die Göppingerinnen spielten zu Beginn zwar einige Male gefällig und kamen aus eigentlich guter Position zum Abschluss, konnten ihre Möglichkeiten aber nicht verwerten. Dies sorgte für einen schnellen Rückstand, obwohl sich Buxtehude ebenfalls mehrere Fehlwürfe leistete. Erst nach fast acht Minuten erzielte Michaela Hrbková das erste Tor für die Frisch Auf Frauen. Sie verwandelte den ersten von insgesamt sieben Siebenmetern. Das erste Gegentor aus dem Spiel heraus kassierte Buxtehude erst nach rund 15 Minuten. Grund hierfür war neben der starken Deckung eine glänzend aufgelegte Lea Rühter im Tor.

Auch im zweiten Abschnitt dominierten die Abwehrreihen beider Teams. Lea Rühter, mit zwölf Paraden "Spielerin des Tages", und Göppingens Torhüterin Jasmina Jankovic (neun Paraden) zogen den Angreiferin den Zahn. So wehrte Jankovic in den ersten 30 Minuten unter anderem einen Gegenstoß von Lone Fischer bravourös ab. Die Entscheidung fiel vier Minuten vor Schluss. Kreisläuferin Lynn Schneider traf zum 21:17. Auch eine Zeitstrafe gegen Paulina Golla in den letzten beiden Spielminuten brachten den zweiten Heimsieg des BSV nacheinander nicht mehr in Bedrängnis. In der Tabelle rückte das Team dadurch wieder auf Rang sieben vorbei an der HSG Bensheim/Auerbach vor.

"Es war vielleicht unser schlechtestes Spiel in dieser Saison. Wir sind schlecht gestartet, hatten aber bei 8:10 die Chance auf ein Tor zu verkürzen. Wir haben viel geworfen. Mit so einer Leistung haben wir keine große Chance zu gewinnen. Buxtehude hat mit viel Tempo gespielt. Wir hatten unsere Probleme uns darauf einzustellen. Die zweite Halbzeit von uns war besser, aber nicht gut genug", so Göppingens Trainer Aleksandar Knezevic.

"Wir hätten den Sack vielleicht schon eher zu machen können. Aber das ist mir jetzt egal, denn das Wichtigste sind die zwei Punkte. Die Deckung hat sehr strukturiert vor mir gestanden und mir dadurch einfach gemacht, mich auf die Würfe einzustellen", so BSV-Torhüterin Lea Rühter.



cs