02.02.2020 10:21 Uhr - EHF-Pokal - PM THC, red

Thüringer HC will nach Pleite in Leverkusen gegen Most wieder in die Spur finden

Meike SchmelzerMeike Schmelzer
Quelle: Wieking, HSG Blomberg-Lippe
Zeit sich mit der krachenden 25:34-Pleite in Leverkusen zu beschäftigen hat der Thüringer HC nicht. Am heutigen Sonntag folgt in der Nordhäuser Wiedigsburghalle schon das nächste Highlight. Die Thüringerinnen treffen im letzten Heimspiel der Gruppenphase um den EHF-Cup auf DHK Banik Most.

"Mit Most kommt eine Mannschaft nach Nordhausen, die wir sehr gut kennen und zu der wir ein freundschaftliches Verhältnis pflegen", so THC-Chefcoach Herbert Müller. Der tschechische Meister stellt eine junge Mannschaft, die einen leidenschaftlichen und schnellen Handball spielt. Um dem entgegenzuwirken, müssen die Thüringerinnen ein starkes Rückzugsverhalten an den Tag legen und körperlich kompakt stehen, damit die eigenen Stärken ausgespielt werden können.

Der THC geht als Favorit in das Spiel und will dieser Rolle gerecht werden. Die Tschechen stehen bisher ohne Sieg auf dem letzten Tabellenplatz und haben theoretisch keine Chance mehr auf den Einzug ins Viertelfinale. Herbert Müller möchte den Spielerinnen mehr Spielzeiten geben, die bis jetzt nicht so oft zum Einsatz kamen. Mikaela Mässing soll nach ihrer Knie-OP langsam ins Spiel zurückkehren. Herbert Müller formuliert das Ziel für dieses Spiel deutlich: "Wir wollen uns jetzt nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen und auch daheim gegen Most die zwei Punkte holen", so der THC-Coach.