01.02.2020 11:21 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

Neckarsulmer Sport-Union will gegen Tabellennachbarn Bad Wildungen mehr Entschlossenheit zeigen

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Quelle: Neckarsulmer Sport-Union
Am heutigen Samstag, den 01.02.2020, tritt die HSG Bad Wildungen beim direkten Konkurrenten in Neckarsulm an und könnte mit einem Sieg an diesem vorbeiziehen. Doch die Gastgeberinnen haben nach dem Trainerwechsel die Punkte ebenfalls im Visier: Die erste Möglichkeit auf Punkte gegen einen direkten Konkurrenten hat die Mannschaft von Maike Daniels in der vergangenen Woche bei Frisch Auf Göppingen vergeben, gegen die Vipers hat Neckarsulm nun allerdings die Chance auf Wiedergutmachung und einen etwas größeren Abstand zum Tabellenkeller.

Die Duelle von Bad Wildungen mit der Neckarsulmer Sportunion waren vor allem in der letzten Saison hart umkämpft. Das Hinspiel konnten die Vipers in der heimischen Ense-Halle mit einem Tor für sich entscheiden, das Rückspiel ging mit gleicher Differenz zu Gunsten der Neckarsulmerinnen aus. Zum Abschluss der Hinrunde verspricht diese Begegnung also Spannung pur. Die Vipers stehen mit zwei Punkten weniger auf Platz 12 der Tabelle und könnten bei einem doppelten Punktgewinn aufgrund der besseren Tordifferenz an der Sportunion vorbeiziehen. D

Die Personalsituation bei den Vipers ist weiterhin angespannt. Für Anna-Maria Spielvogel wird ein Einsatz noch zu früh kommen. Nichtsdestotrotz steckt das Team von Trainerin Tessa Bremmer in akribischer Vorbereitung auf die anstehende Partie. Diese gestaltet sich herausfordernd, da Neckarsulm im bisherigen Verlauf der Saison oftmals als große Wundertüte überraschte. "Vor allem nach einem Trainerwechsel ist es immer schwierig einzuschätzen, wie eine Mannschaft darauf reagiert und ob taktische Veränderungen eine Rolle spielen", weiß Bremmer.

"Die Sportunion verfügt über einen breit besetzten Rückraum und eine starke Torhüterin. Ich erwarte von meinen Mädels, dass sie sich auf die positiven Leistungen der letzten Spiele konzentrieren und daran anknüpfen", so Bremmer weiter. "Vor allem den Neckarsulmer Rückraum muss die Vipers-Defensive in den Griff bekommen. In der Offensive wird Mut und Durchsetzungsvermögen gefragt sein, wenn man sich in der Tabelle etwas Luft verschaffen möchte", fügt der Pressedienst der Bad Wildungerinnen an.

Bei den Neckarsulmerinnen wurde zu Beginn der Woche zunächst die vergangene Partie in Göppingen aufgearbeitet. Im zweiten Spiel unter der Leitung von Interimstrainerin Maike Daniels steht die NSU nun mit Sicherheit nicht weniger unter Druck, hat aber zuhause die eigenen Fans im Rücken. Dazu wird Neckarsulm wie in den letzten Partien auch wieder mit Ausnahme von Michelle Goos aus dem Vollen schöpfen können. "Wir müssen als Mannschaft gegen die aggressive Spielweise von Bad Wildungen unbedingt geschlossen auftreten und vor allem wieder mit mehr Entschlossenheit in unseren Aktionen agieren. Jede Spielerin muss um ihre Fähigkeiten wissen und dass sie nicht per Zufall in der Bundesliga spielt", erklärt Daniels vor dem letzten Spiel der Hinrunde.

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