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26.01.2020 14:03 Uhr - 2. Bundesliga - PM Rödertal, red

Rödertalbienen "haben in zwei Phasen besseres Ergebnis verschenkt"

5 Tore: Tammy Kreibich5 Tore: Tammy Kreibich
Quelle: Stefan Michaelis, HCR
Die Rödertalbienen konnten gegen die Meisterschaftsfavoritinnen aus Buchholz/Rosengarten nichts ausrichten und verloren deutlich mit 25:31 (9:13).

Wie schon beim Sieg in der Vorwoche musste HCR-Trainer Frank Mühlner auf Brigita Ivanauskaite verzichten. Auch Julia Mauksch meldete sich verletzungsbedingt ab. Die Handball-Luchse hatten Anwurf und markierten auch den ersten Treffer. Kim Land (6 Tore) brachte den Ball in der rechten oberen Torecke unter. Der HCR zeigte sich unbeeindruckt. Tammy Kreibich (5 Tore) tunnelte beim 1:1 HL-Schlussfrau Mareike Vogel. Nach einer Parade von Bienen-Torfrau Ann Rammer erzielte Ann-Catrin Höbbel (7/3 Tore) den 2:1-Führungstreffer. Beide Mannschaften waren auf Augenhöhe und erlaubten sich im Aufbau immer wieder leichte Ballverluste.

In der zehnten Minute gingen die Gäste erstmals dank eines verwandelten Strafwurfs in Führung (4:5). Auf der Gegenseite verwertete Meret Ossenkopp (6 Tore) einen Abpraller zum erneuten Ausgleich. Dank zweier Tore setzten sich die Handball-Luchse auf 5:7 ab. Bienen-Coach Mühlner zückte seine erste grüne Karte und brachte Jasmin Eckart für den Kreis. Sie holte prompt einen Strafwurf, den Höbbel souverän zum Anschlusstreffer verwandelte.

Handball-Luchse setzen sich ab




Bis zur 26. Minute blieb der HCR in Schlagdistanz. Saskia Nühse täuschte einen Pass nach außen an, doch ging selbst in die Lücke und netzte zum 9:10 ein. In den letzten vier Minuten verloren die Bienen ganz den Faden. Durch einfache Fehler luden sie die Gegnerinnen zu Kontern ein. Die Handball-Luchse nahmen die Geschenke dankend an und erhöhten den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 9:13.

Saskia Nühse verkürzte nach der Pause zunächst auf 10:13. Doch dann zeigte sich den 416 Zuschauern im Bienenstock das gleiche Bild wie schon zum Ende der ersten Halbzeit. Der HCR leistete sich zu viele einfache Fehler und lag schnell mit 10:16 zurück. Anstatt das Spiel breit zu machen, versuchten es die Gastgeberinnen immer wieder über die Mitte, wo aber der starke Innenblock der Gäste schon bereit stand.

Mühlner war gezwungen, bereits in der 34. Minute sein zweites Time-Out zu nehmen und seine Spielerinnen wachzurütteln. Kreibich, die bei ihrem Wurf auch etwas Glück hatte, und Saskia Nühse, hielten mit ihren Treffern den Rückstand bei fünf Toren. Doch die Gäste nutzten ihre Chancen besser aus und zogen auf 13:20 davon (40. Minute). Kreibich, die endlich einmal mit Schwung aufs Tor ziehen konnte, verkürzte zum 14:20.

Mühlner: "Zwei Phasen, in denen wir zu viele Fehler machen"




Nach einem Pfostentreffer schalteten die Bienen schnell um. Pollakowski war frei durch und erzielte das 15:20. Wieder fand die Prelcec-Sieben eine passende Antwort und vergrößerte den Vorsprung bis zur 51. Minute auf 17:26. Der HCR bäumte sich noch einmal auf. Zuerst traf Höbbel. Dann schloss Linda Emely Zöge unter großer Bedrängnis einen Tempo-Gegenstoß erfolgreich ab. Im nächsten Angriff wusste Ossenkopp den Platz optimal zu nutzen und netzte zum 21:27 ein. Wirklich gefährlich konnten die Bienen den Handball-Luchsen aber nicht mehr werden. In der 58. Minute durfte sich Torfrau Ronja Nühse noch mit einem gehaltenen Siebenmeter auszeichnen.

Kurz vor dem Ende erzielte Ossenkopp das letzte Tor des Spiels für die Bienen. Gedankenschnell fing sie einen Pass der Gäste ab und vollendete den Tempo-Gegenstoß persönlich zum 25:30. Mit der Schlusssirene verwandelte Sarah Lamp (4/2 Tore) einen Siebenmeter zum 25:31-Endstand. Dass heute deutlich mehr möglich gewesen wäre, zeigten die ersten 25 Minuten. Danach trafen die Bienen im Angriff zu häufig die falsche Entscheidung oder leisteten sich unnötige Fehler. Eine Mannschaft von der Qualität der HL Buchholz 08-Rosengarten nutzte diese und gab das Spiel im Anschluss auch nicht mehr aus den Händen.

HCR-Trainer Frank Mühlner: "Es gab heute zwei Phasen, in denen wir zu viele Fehler machen und in Konter reinlaufen. Die erste Phase war kurz vor der Halbzeitpause und die andere bis zur 45. Minute. Da haben wir ein besseres Ergebnis verschenkt."



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