25.01.2020 08:13 Uhr - 2. Bundesliga - PM Solingen-Gräfrath

HSV Solingen-Gräfrath mit nur drei Rückraumspielerinnen nach Berlin

Kerstin ReckenthälerKerstin Reckenthäler
Quelle: Thomas Hergarten
Schlimmer hätte es für den HSV Solingen Gräfrath personell kurz vor dem Rückrundenauftakt in der 2. Bundesliga und der langen Auswärtsfahrt in die Bundeshauptstadt nicht kommen können: Nach Amelie Knippert (Daumenverletzung) müssen nun auch Barbara Bongartz (Überdehnung im rechten Daumen) und Linkshänderin Leonie Heinrichs (Dienstreise) beim euphorisierten Liga-Neuling passen.

Damit stehen Trainerin Kerstin Reckenthäler für die Partie gegen die hoch favorisierten Spreefüchse in Shooterin Vanessa Brandt, Kapitänin Mandy Reinarz und deren Zwillingsschwester Sandra Münch "nur drei Rückraumspielerinnen" zur Verfügung: "Wir reisen als sehr großer Außenseiter am Samstag an, zum einen natürlich aufgrund der Tabellensituation. Zwar hatte Berlin nach dem 26:25 gegen Beyeröhde eine kleine Schwächephase mit vier Niederlagen in Folge, dennoch konnte das Team von Susann Müller am vergangenen Spieltag Freiburg mit 10 Toren Differenz deutlich schlagen", erklärt Trainerin Kerstin Reckenthäler die Ausgangslage vor dem Aufeinandertreffen des Tabellensiebten (18:12 Punkte) und des Kellerkinds aus dem Bergischen (4:26 Punkte) am Samstagabend (19:30 Uhr) in der Sporthalle Charlottenburg.

"Wir stellen uns der Herausforderung der engen Personallage. Berlin wird uns zum anderen wie im Hinspiel auch körperlich sehr stark überlegen sein. Im Rückraum, am Kreis und Abwehrzentrum sind die Füchse mit Spielerinnen über 1,80 Meter Körpergröße besetzt. Ich würde mir deshalb wünschen, dass wir wieder ins Tempospiel hineinfinden, dass Tore unserer Außen erneut dabei helfen, den Positionsangriff zu umgehen", so die A-Lizenz-Inhaberin abschließend.