22.01.2020 18:30 Uhr - 1. Bundesliga - red

HBF im Livestream: Bietigheim und Thüringer HC als Favoriten auf fremden Parkett

Jana Scheib konnte mit den Vipers Selbstvertrauen tankenJana Scheib konnte mit den Vipers Selbstvertrauen tanken
Quelle: Jens Kaliske, Vipers
Der Europapokal bestimmt den Terminplan der Handball-Bundesliga Frauen, daher müssen die SG BBM Bietigheim und der Thüringer HC einmal mehr unter der Woche antreten. Der Deutsche Meister reist zur SG BBM Bietigheim, der Pokalsieger muss bei der HSG Bad Wildungen Vipers antreten.

Die SG BBM Bietigheim könnte mit einem Auswärtserfolg an der Bergstraße wieder Spitzenreiter Borussia Dortmund unter Druck setzen und den Abstand zum BVB auf einen Punkt verkürzen. "Wir spielen gegen den Deutschen Meister. Bietigheim ist Topfavorit in diesem Spiel. Die Mannschaft ist gespickt mit Nationalspielerinnen. Da können wir nur versuchen mitzuhalten und ein gutes Spiel zu machen. Wir müssen gegen solche Gegner auf uns schauen und werden ihnen einen harten Kampf liefern, aber wir müssen auch realistisch sein", weiß daher auch Flames-Coach Heike Ahlgrimm was auf ihre Mannschaft zukommt.

"Wir treffen auf ein Team, welches in der Defensive sicher steht und sich im Vergleich zur letzten Saison gesteigert hat. In der Vorbereitung haben wir gegen sie gespielt und wissen daher, dass sie schnell spielen können und kämpferisch agieren. Wir sind maximal vorbereitet und wollen definitiv einen Sieg in Bensheim", charakterisiert Bietigheims Chefcoach Martin Albertsen.

Derzeit drei Zähler hinter den Enztälern rangiert der Thüringer HC, der nach Bad Wildungen reist. Die Vipers haben gegen mit dem Sieg in Oldenburg die Abstiegsplätze verlassen. "Bad Wildungen ist wieder im Soll. Sie haben das letzte Spiel gegen Oldenburg hoch gewonnen", warnt dementsprechend Herbert Müller und betont: "Wir dürfen uns keine Blöße in der Bundesliga geben und keine Punkte mehr liegen lassen. Wir kommen selbstbewusst aus Debrecen zurück und wollen diese Pflichtaufgabe lösen."

"Mit Thüringen wartet ein ganz anderer Gegner auf uns. Um eine Überraschung zu landen, müssen wir in allen Bereichen noch eine Schippe drauflegen. Das frühzeitige Attackieren unserer Abwehrspielerinnen hat gegen Oldenburg schon gut funktioniert, allerdings ist beim THC die Kreisposition deutlich gefährlicher, weshalb wir trotzdem kompakt stehen müssen", so Vipers-Trainerin Tessa Bremmer.

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