22.01.2020 12:10 Uhr - A-Jugend-Bundesliga - Markus Hausdorf

JBLH: Buxtehude mit Kantersieg, Leverkusen siegt knapp in Leipzig

9 Tore: Mariel Wulf9 Tore: Mariel Wulf
Quelle: Borussia Dortmund
Am Wochenende fand der 1. Spieltag der Zwischenrunde der weiblichen Jugend-Bundesliga Handball (JBLH) statt. Der Deutsche Meister Borussia Dortmund konnte seine Auftaktbegegnung gegen die HSG Blomberg-Lippe mit 33:29 für sich entscheiden. Der Buxtehuder SV kam in seiner Gruppe zu einem 36:16-Kantersieg gegen die TSG Friesenheim. Und die Juniorelfen aus Leverkusen feierten einen knappen 22:21-Erfolg beim HC Leipzig. In der Gruppe D feierten der VfL Oldenburg gegen den TV Nellingen und die TuS Metzingen gegen den TV Aldekerk ebenfalls klare Erfolge. Der 2. Spieltag der Zwischenrunde findet am 1. & 2. Februar statt.

Gruppe A


VfL Bad Schwartau - SG Kappelwindeck/Steinbach 35:28
Thüringer HC - SV Werder Bremen 32:23

Der VfL Bad Schwartau hat zu Beginn der Zwischenrunde ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Olaf Schimpf gewann das Heimspiel gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach mit 35:28. Nach einem 1:5-Rückstand nahm der VfL-Coach eine Auszeit und rüttelte seine Spielerinnen wach. Nach 15 Minuten konnte Judith Tietjen ausgleichen. Wenig später traf Bad Schwartaus beste Werferin Angelina Saur (10 Tore) zur ersten Führung und legte damit die Grundlage für die 19:16-Halbzeitführung.

Im zweiten Durchgang leistete sich der VfL weniger Fehler und hielt die Gäste in Schacht. Am Ende feierte der VfL Bad Schwartau einen 35:28-Erfolg zum Auftakt der Zwischenrunde. Bei den Gästen war Nadja Kaufmann mit insgesamt acht Treffern beste Torschützin.

Der Thüringer HC feierte einen 32:23-Kantersieg über den SV Werder Bremen. Von Beginn an dominierte der Gastgeber die Partie, ging mit 5:1 in Führung. Der THC konnte den Vorsprung bis zur Halbzeitpause nicht weiter ausbauen, führte nach dreißig Minuten mit 16:12. Werder verkürzte nach der Pause auf drei Treffer zum 13:16, doch dies änderte nichts an der Überlegenheit der Thüringerinnen. So zog der THC über 25:17 bis auf 29:20 auf und davon. Am Ende stand der 32:23-Erfolg der Gastgeberinnen, die Nele Weyh mit acht Treffern ihre erfolgreichste Schützin hatte. Beim SV Werder traf Naomi Conze am besten und erzielte elf Tore.

Am 1. Februar empfängt die SG Kappelwindeck/Steinbach den Thüringer HC. Einen Tag später trifft der SV Werder Bremen zu Hause auf den VfL Bad Schwartau.

Gruppe B




Buxtehuder SV - TSG Friesenheim 36:16
Borussia Dortmund - HSG Blomberg-Lippe 33:29

Zu Beginn der Partie konnten die Gäste aus Ludwigshafen durch die Zwillinge Celina und Nicole Weschenfelder mit 2:1 in Führung. Es sollte jedoch die einzige Führung der Gäste bleiben. Der BSV antwortete mit einem 5:0-Lauf, führte nach elf Minuten bereits mit 6:2. Den Vorsprung baute die Mannschaft von Jonathan Pape Tor um Tor aus und führte bereits zur Pause mit 19:8.

Der Torhunger der Gastgeberinnen war noch längst nicht gestillt, so dass die 125 Zuschauer in der Halle Nord viele weitere Treffer zu sehen bekamen. Am Ende kam der BSV zu einem 36:16-Kantersieg. Bei den Gastgeberinnen war Maj Nielsen mit sechs Treffern beste Werferin, Emily Theis, Teresa von Prittwitz und Mailee Winterberg erzielten jeweils fünf Treffer. Bei den Gästen war Angelina Schreyer mit vier Treffern erfolgreichste Werferin, zudem erzielten Jasmin Jung, Celina Weschenfelder und Jana Heidger jeweils drei Treffer.

Nach ausgeglichener Anfangsphase (6:6, 12. Minute) konnte sich der Deutsche Meister aus Dortmund durch einen 5:0-Lauf auf 11:6 absetzen. Diese Fünf-Tore-Führung hatte auch bis zur Halbzeitpause (17:12) Bestand. Auch im zweiten Durchgang war der BVB spielbestimmend, lag meist mit fünf Treffern Vorsprung in Führung.

So stand es in der 58. Minute 33:25 für die Schwarz-Gelben. Erst in der Schlussphase konnten die Lipperländerinnen mit einer 4:0-Serie noch auf 29:33 verkürzen. Vor 100 Zuschauern waren Mariel Wulf (9 Tore) und Dana Bleckmann (7 Tore) auf Seiten der Dortmunderinnen und Emma Ruwe (9 Tore) und Emma Hertha (6 Tore) auf Seiten der Blomberginnen erfolgreichste Torschützinnen.

Am 2. Februar geht es mit dem 2. Spieltag der Zwischenrunde weiter. Dann empfängt die TSG Friesenheim den Deutschen Meister Borussia Dortmund und die HSG Blomberg-Lippe den Buxtehuder SV.

Gruppe C




HC Leipzig - TSV Bayer 04 Leverkusen 21:22
SG BBM Bietigheim - HSG Marne/Brunsbüttel 34:29

111 Sekunden vor dem Spielende traf Marie Thiwissen mit ihrem achten Treffer zum 22:21-Auswärtssieg der Juniorelfen beim HC Leipzig. Vor 144 Zuschauern in der Sporthalle Brüderstraße sahen die Zuschauer eine enge und ausgeglichene Partie zwischen beiden Teams, die im vergangenen Jahr im Final Four um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft in Handewitt standen. Die Gäste aus Leverkusen, die auf Jule Polsz verzichten mussten, starteten furios, gingen nach 7 Minuten mit 4:0 in Führung. Leipzig kam mit zunehmender Spielzeit besser in die Partie und glich in der 25. Minute durch Sharleen Grescher zum 10:10 aus. In die Kabinen ging es für beide Mannschaften beim Spielstand von 14:14.

Im zweiten Durchgang wechselten die Führungen hin und her. Als Lilli Holste in der 47. Minute zum 20:17 traf, sah alles so aus als könnten die Juniorelfen das Spiel für sich entscheiden. Doch die Blau-Gelben kamen zurück und glichen in der 58. Minute durch einen Treffer von Lisa Pöhlmann zum 21:21 erneut aus. Doch am Ende gewannen die Juniorelfen das Duell auf Augenhöhe in Leipzig mit 22:21. Neben Marie Thiwissen (8 Tore) waren Luca Tesche, die in der kommenden Saison nach Solingen zurückkehren wird, und Lilli Holste mit jeweils vier Toren für die Leverkusenerinnen erfolgreich. Für den HC Leipzig trafen Lara Seidel (6 Tore) und Wiebke Meyer (4 Tore) am besten.

Die HSG Marne/Brunsbüttel, die im vergangenen Jahr Ausrichter des Final Fours um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft in Handewitt war, konnte der SG BBM Bietigheim eine Halbzeit lang Paroli bieten. Die Norddeutschen führten sogar zur Pause mit 19:18. Vor 70 Zuschauern in der Sporthalle am Viadukt drehten die Gastgeberinnen die Begegnung durch einen 6:2-Lauf. Die SG führte nun mit 24:21, baute den Vorsprung Tor um Tor aus. Kurz vor dem Ende führte man mit 34:27, doch Nele Johanna Loitz und Lucia Kollmer verkürzten für die HSG auf 29:34.

Am 2. Spieltag empfängt der TSV Bayer 04 Leverkusen die SG BBM Bietigheim und die HSG Marne/Brunsbüttel den HC Leipzig. Beide Spiele werden am 2. Februar ausgetragen.

Gruppe D




VfL Oldenburg - TV Nellingen 42:28
TuS Metzingen - TV Aldekerk 34:22

Start-Ziel-Sieg für den VfL Oldenburg in der Gruppe D. Gegen den TV Nellingen kam die Mannschaft von Andreas Lampe zu einem 42:28-Kantersieg zum Auftakt der Zwischenrunde. Die Gastgeberinnen dominierten den ersten Durchgang, der TV Nellingen versuchte dagegen zu halten. Dies gelang bis zur 17. Minute (13:9). Danach setzte sich der VfL mit einem 6:2-Lauf bis auf 19:11 ab. Noch vor der Pause konnte Nellingen auf 14:19 verkürzen.

Auch im zweiten Durchgang ließ der VfL den Süddeutschen keine Chance. Am Ende gewann das Team aus Niedersachsen mit 42:28. Beim VfL Oldenburg waren Teiken Lana mit zehn Toren sowie Marie Steffen mit sechs Toren erfolgreichster Schützinnen. Beim TV Nellingen avancierten Caroline Maier und Leonie Dreizler (beide 9 Tore) zu den erfolgreichsten Werferinnen.

120 Zuschauer waren ins Sportzentrum Ösch gekommen, um den Auftakt der Zwischenrunde zwischen der TuS Metzingen und dem TV Aldekerk live zu verfolgen. Die Gastgeberinnen begannen wie die Feuerwehr und führten schnell mit 3:0, doch die Gäste vom Niederrhein konnten durch Treffer von Lena Willemsen, Christina Zey und Jule Samplonius zum 3:3 ausgleichen. Doch die TuS Metzingen zog nun auf und davon: Über 7:3 und 12:6 baute man den Vorsprung bis zur Halbzeitpause auf zehn Treffer aus, 18:8 hieß es.

Zwar konnten die Gäste den zweiten Durchgang etwas offener gestalten, doch reichte es am Ende nicht für die Kehrtwende. Am Ende musste sich der TV Aldekerk mit 22:34 geschlagen geben. Für die TuS Metzingen waren Ronja Slawitsch (8 Tore) und Katarina Pandza (6 Tore) erfolgreichste Werferinnen. Für den TV Aldekerk trafen Jule Samplonius (6 Tore), Christina Zey (5 Tore) und Emma Molderings (4 Tore) am besten.

Der TV Aldekerk ist am 1. Februar Gastgeber der Partie gegen den VfL Oldenburg. Einen Tag später trifft der TV Nellingen im Südduell auf die TuS Metzingen.