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21.01.2020 11:19 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Harrislees Hinrundenbilanz nach Sieg bei Herrenberg "sensationell"

Janne-Lotta WochJanne-Lotta Woch
Quelle: Mario Koberg, SpeedPhotos.de, Harrislee
Die Nordfrauen des TSV Nord Harrislee haben einen perfekten Start 2020 hingelegt. Auch das dritte Punktspiel konnte gegen die SG H2Ku Herrenberg dank einer überragenden Leistung mit 34:28 gewonnen werden. Die Kuties haben hingegen aus den letzten sechs SPielen lediglich einen Punkt geholt. "Das ist natürlich alles andere als zufriedenstellend", meinte ein sichtlich frustrierter Trainer Mike Leibssle gegenüber dem Gäuboten, "ab jetzt ist jedes Spiel wichtig."

In der ersten Halbzeit war es ein schnelles und hektisches Spiel, in dem Herrenberg zwar in Führung ging, die Nordfrauen jedoch immer den Anschluss halten konnten. "Das Positivste an der 1. Halbzeit war, dass wir immer dran geblieben sind", so die Trainer Shorty Linde und Peer Linde. Ansonsten war die gezeigte Leistung nicht zufriedenstellend. "Wir haben wie im Training agiert, fehlende Härte und Durchsetzungsvermögen und eine fahrlässige Chancenauswertung; die Ansage in der Halbzeit war deutlich"

Mit einem Tor Rückstand ging es in die Kabine. In den zweiten 30 Minuten konnte das junge Team dann die taktischen Vorgaben besser umsetzen. Die aggressive Deckung um den starken Mittelblock Andresen/Woch provozierte immer wieder Fehler und überhastete Würfe. Auch im Angriff wurden die Anweisungen umgesetzt und durch konsequentes Durchspielen die Chancen herausgearbeitet. So konnten sogar in der zweimaligen doppelten Unterzahl Bälle erkämpft und Tore erzielt werden.

Leibssle: Harrislee "musste nicht viel für seine Tore investieren"




Ab der 45. Minute gelang es dann den Nordfrauen sich mit 4 Toren abzusetzen. Herrenberg konnte lediglich vom Siebenmeterstrich sichere Treffer erzielen. Am Ende war die konstantere Mannschaftsleistung und der größere Wille ausschlaggebend für den Auswärtssieg. "Der TSV musste nicht viel für seine Tore investieren, wir haben es ihm auch in der Abwehr zu einfach gemacht", so Leibssle.

"Mit 9 Siegen aus der Hinrunde steht unsere junge Truppe sensationell gut dar, jetzt müssen wir nachlegen und unsere volle Konzentration auf die kommenden Aufgaben legen. Das Spiel in Bremen ist brandgefährlich. Bremen steht aus unserer Sicht zu Unrecht im Tabellenkeller und haben schon gezeigt, dass sie es besser können. Das Spiel mit dem Derbycharakter wird über 60 Minuten ein hartes Stück Arbeit. Zudem fehlen unter der Woche Franziska Peters und Lotta Heider, so dass die taktische Abstimmung für das Spiel nicht optimal laufen wird", so dass Trainerteam zu dem kommenden Auswärtsspiel am Samstag.



cs