19.01.2020 09:17 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Tus Lintfort beginnt "die schweren Wochen" bei Buchholz 08-Rosengarten

Loes VandewalLoes Vandewal
Quelle: Roland Beyer, TuS
Die Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten empfangen am heutigen Sonntag um 16.00 Uhr den TuS Lintfort zum Hinrundenabschluss. Für die Handball-Luchse geht es darum, den siebten Sieg in Folge einzufahren, um am Spitzenreiter SV Union Halle-Neustadt dranzubleiben. Während Buchholz derzeit nach 14 Spielen 24:4 Punkt aufweist, hat der Erstligaabsteiger Halle bereits 27:1 Zähler gesammelt. Halle tritt an diesem Spieltag beim Ligadritten BSV Sachsen Zwickau (22:6 Punkte) an.

"Mit dem Spiel gegen in Rosengarten beginnen unsere schweren Wochen mit den Spielen gegen die ersten drei Teams der Tabelle. Da wird zwar wenig zu holen sein, aber wir wollen schon zeigen, dass wir uns verbessert habe" ist sich Lintforts Trainerin Bettina Grenz-Klein bewusst, dass ihr Team in den nächsten Wochen nur gegen die absoluten Top-Teams der Liga antreten muss.

"Lintforts Spielerinnen haben einen guten Charakter, geben nie auf und es ist immer unangenehm, gegen sie zu spielen", sagt Luchse-Co-Trainer Matthias Steinkamp. Das Lintforter Trainer-Urgestein Bettina Grenz-Klein findet seit Jahren die richtigen Worte, ihre Akteurinnen immer wieder gut zu motivieren. Steinkamp: "Sie machen einfach einen tollen Job in Lintfort. Ich denke, sie werden am Saisonende auf einem guten Mittelfeldplatz landen."

Grenz-Klein: "Gibt keine Schwachstellen"




Die Mannschaft aus Kamp-Lintfort spielt bislang eine überraschend starke Saison. Zu der Serie 2018/19 war das Team von Trainerin Bettina Grenz-Klein in die zweite Bundesliga aufgestiegen und hatte den Klassenerhalt geschafft. Diesen streben die Lintforterinnen auch in dieser Saison an. Mit 16 Zählern nach 13 Partien sind sie diesbezüglich auf einem sehr guten Weg, sie stehen sogar auf Rang sechs in der vorderen Tabellenhälfte.

Rosengarten stellt seit Jahren eine überragende Mannschaft spielt auf einem sehr hohen Niveau. "Da gibt es keine Schwachstellen und Rosengarten kann ein extremes Tempo gehen", ist sich Grenz-Klein sicher. Beim TuS wird es darauf ankommen, nach der Spielpause am letzten Wochenende schnell wieder in den Rhythmus zu kommen. Gefordert wird ganz sicher die Abwehr, aber auch die Laufbereitschaft muss hoch gehalten werden, wenn es gegen den Aufstiegskandidaten kein böses Erwachen geben soll. "Aber gerade aus solchen Spielen können wir lernen und vom Spielplan her ist das ganz gut, dass wir die Spitzenteams dann auch erst mal weg haben", findet Grenz-Klein.

Dreh- und Angelpunkt des Spiels der Lintforterinnen ist die Niederländerin Loes Vandewal. Seit 2016 spielt die 26-jährige Rechtshänderin für Lintfort. Zunächst war sie ausschließlich Torjägerin, bis sie im Laufe der Zeit immer mehr Verantwortung übernahm und heute auch eine umsichtige Spielgestalterin ist. Mit 75 erzielten Toren findet sich Vandewal in den Top Ten der Liga-Torschützenliste wieder. Verzichten muss Lintfort in diesem Spiel auf Spielmacherin Mie Nørup Isaksen, die derzeit in Dänemark ihr Studium beendet und auf die noch verletzte Eva Legermann.