18.01.2020 12:16 Uhr - 2. Bundesliga - PM Red Sparrows Freiburg, red

"Wir haben die Köpfe wieder oben": Red Sparrows Freiburg zum Hinrundenfinale in der Hauptstadt

Christiane Baum will mit Freiburg in Berlin punktenChristiane Baum will mit Freiburg in Berlin punkten
Quelle: Patrick Seeger, HSG
Im letzten Hinrundenspiel der 2.Handball Bundesliga geht es für die Red Sparrows Freiburg in die Hauptstadt zu einem der größten Namen im deutschen Handball, den Füchsen Berlin.

Die Spreefüxxe Berlin, aktuell mit einer Tordifferenz von +11 auf dem 8.Tabellenplatz, sind ein "unglaublich routiniertes und abgezocktes Team", laut Freiburg Coach Ralf Wiggenhauser. Mit 14:2 Punkten zwar bärenstark in die Saison gestartet, mussten sie jedoch in letzter Zeit einige Rückschläge verkraften und stehen nun mit 16:12 Punkten da. Die letzten drei Spiele, alle auswärts, alle gegen Top-Mannschaften (Waiblingen, Halle und Rosengarten) wurden alle nur knapp verloren (32:28, 28:27, 29:27). Für Wiggenhauser ein klares Indiz dafür, welche Klasse in der Berliner Mannschaft steckt.

Der Kader der Spreefüxxe ist eine gesunde Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen, gestanden Spielerinnen, was sich auch bei den drei Topscorerinnen Simona Kolosove (24 Jahre, 50 Tore), Anna Blödorn (31 Jahre, 58 Tore davon 18 7-Meter) und Bo Dekker (20 Jahre, 73 Tore davon 35 7-Meter) widerspiegelt.

Um nach der langen Zugfahrt gegen die Berlinerin zu bestehen, hieß es für die Freiburgerinnen zu Beginn der Woche erst einmal die bittere Niederlage gegen Bremen zu verdauen: "Wir haben die Köpfe wieder oben", erzählte Wiggenhauser im Vorfeld und fügte hinzu: "Wir wollen nicht zu lange über eine verpasste Chance nachdenken und fokussieren uns voll und ganz auf Berlin, damit wir dort ein besseres Spiel abliefern. Diese 2.Liga lässt einem auch einfach keine Zeit sich dazu Gedanken zu machen." Das stimmt, denn bis Ende März stehen die Red Sparrows nun jedes Wochenende in der Halle, müssen und werden alles geben, damit die Mission Klassenerhalt glückt.