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18.01.2020 10:55 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Rödertalbienen wollen bei TVB Wuppertal "Fehlerquote im Angriff minimieren"

Verlässlicher Rückhalt: Ann RammerVerlässlicher Rückhalt: Ann Rammer
Quelle: Stefan Michaelis, HCR
Zum ersten Mal in diesem Jahr und zum letzten Mal in der Hinrunde gehen die Rödertalbienen auf Auswärtsfahrt. Am Samstag, den 18. Januar 2020, reist der Bienentross knapp 600 Kilometer ins Bergische Land zum TV Beyeröhde-Wuppertal. Anwurf in der Sporthalle Buschenburg in Wuppertal-Langerfeld ist um 18:45 Uhr.

50 Minuten lang war der TVB Wuppertal am vergangenen Samstag gegen den SV Union Halle-Neustadt ein ebenbürtiger Gegner ? dann ging jedoch den Handballgirls gegen den Spitzenreiter aus Sachsen die Puste aus. "Ich denke, das war eher Kopfsache als mangelnde Kondition. Die Mädels wollten unbedingt in Halle punkten, und haben dann in der Schlussphase, mitunter etwas überhastet, die falschen Entscheidungen getroffen", meint Abteilungsleiter Stefan Müller, der die Leistung der Handballgirls beim Favoriten dennoch lobte. "Unser Team hat Alles in die Waagschale geworfen, ist aber leider für diesen beherzten Auftritt nicht belohnt worden."

Am heutigen Samstag ist nun der Tabellenvierte, der HC Rödertal zu Gast in der Buschenburg und auch wenn die Tabellensituation etwas anderes aussagt, sieht man sich beim TVB nicht chancenlos. Unter der Woche gab es ein Testspiel gegen die niederländische U20 Nationalmannschaft ? ein Härtetest zur rechten Zeit, und da präsentierten sich die Handballgirls in sehr guter Verfassung. Beim 30:30 in der Buschenburg schenkten sich beide Teams nichts. Beide Mannschaften spielten mit höchstem Tempo und mit durchaus "ernsthaftem" Körpereinsatz, so dass auch das TVB-Trainergespann Nückel/Adams mit dem gesehenen zufrieden war. Die Handballgirls gehen also gut gerüstet in die Partie.

Mühlner: "Einige Spielerinnen, die Erstliga-Luft geschnuppert haben"




Mit 10:18 Punkten belegen die Gastgeberinnen aktuell den 12. Tabellenplatz. Genauso viele Zähler haben auch die TG Nürtingen (11. Platz) und Aufsteiger HSG Freiburg (13. Platz) auf dem Konto. Wie die Rödertalbienen sind die Handballgirls in diesem Jahr noch sieglos. Zuletzt kassierten sie beim Tabellenführer SV Union Halle-Neustadt eine 23:31-Pleite. "Der TVB ist Kooperationspartner der Werkselfen aus Leverkusen. Dadurch haben sie einige Spielerinnen im Kader, die schon Erstliga-Luft geschnuppert haben. Allerdings hat dies nicht nur Vorteile", sagt HCR-Trainer Frank Mühlner über die kommenden Gegnerinnen.

Ein Nachteil ist beispielsweise, dass Rückraumspielerin Pia Adams vor der Saison wieder nach Leverkusen zurückkehrte. Um diese Lücke zu schließen erhielt Annefleur Bruggemann ein Zweitspielrecht. Mit 18 Toren in neun Spielen ist sie bisher aber kein gleichwertiger Ersatz. Auch der Abgang von Johanna Heldmann nach Rosengarten kann nur schwer kompensiert werden. Beste Torschützin des Teams ist Ramona Ruthenbeck mit 64/22 Treffern. Dahinter folgen Silvia Szücs (53/29 Tore), Außenspielerin Michelle Stefes (39/1 Tore) und Luisa Knippert (38/2 Tore). Bienen-Coach Mühlner warnt davor die Gastgeberinnen zu unterschätzen: "Es ist schwer die Mannschaft nach dem Trainerwechsel einzuschätzen. Außerdem sind sie mit Knippert, Ruthenbeck, Szücs, Bruggemann, Melina Fabisch und Natalie Adeberg im Rückraum sehr breit aufgestellt und variabel."

Gegen den BSV Sachsen Zwickau konnte der HCR seinen ersten Punkt im Jahr 2020 feiern. Dass nicht mehr dabei heraus sprang, lag wie im Spiel gegen Freiburg an der eigenen Fehlerquote vor dem gegnerischen Tor. Die Rödertalbienen ließen erneut jede Menge Chancen ungenutzt. Dank einer guten Leistung in der Abwehr reichte es zum Punktgewinn. Trotzdem muss die Mühlner-Sieben daran arbeiten über die ganze Spieldauer konzentriert zu bleiben und nicht in den letzten Minuten der Partie ein besseres Ergebnis herzuschenken. HCR-Trainer Mühlner freut sich jedenfalls auf die Auswärtsfahrt: "Die Fahrt nach Wuppertal ist sicherlich beschwerlich, aber ich bin positiv gestimmt. Wir hatten gegen Zwickau und Freiburg den Sieg in der eigenen Hand. Wenn wir unsere Fehlerquote im Angriff minimieren können und in der Defensive ähnlich agieren wie zuletzt, sind wir der klare Favorit."



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