18.01.2020 10:38 Uhr - 2. Bundesliga - PM Solingen-Gräfrath

Vor Kellerduell in Kirchhof: Köpfe des HSV Solingen-Gräfrath gehen nach oben

Kerstin ReckenthälerKerstin Reckenthäler
Quelle: HSV Solingen-Gräfrath
Ehe es am Samstagabend in der Stadtsporthalle Melsungen zum Aufeinandertreffen des Tabellenvierzehnten (6:22 Punkte) und des Schlusslichts (2:26 Zähler) im Unterhaus kommt, richtet Liga-Neuling Solingen-Gräfrath die Köpfe nach oben.

Das 30:30-Unentschieden gegen Herrenberg am vergangenen Spieltag brachte Aufwind, die kämpferische Einstellung des Aufsteigers stimmte, die Euphorie auf der Platte war spürbar groß. Eben jenen Auftrieb wollen die Bergischen mannschaftlich geschlossen am Sonnabend (19 Uhr) auswärts bei der SG 09 Kirchhof nutzen: "Der Fokus sollte nach wie vor auf uns liegen, die Stimmung ist gut", so die Einschätzung von HSV-Trainerin Kerstin Reckenthäler, die sich zu Wochenanfang mit einer Stimmbandentzündung krankmelden musste.

Im Kader muss die 37-Jährige einzig auf Amelie Knippert verzichten. Die Abwehrspezialistin erlitt im Training eine Verletzung am linken Daumen. Trotz der engen Tabellensituation sind die Gräfratherinnen als Außenseiter am Schwalm-Eder-Kreis gewarnt: Die Nordhessen stellen in Diana Sabljak mit 108 Treffern immerhin die beste Werferin der Liga, sind im Rückraum mit Greta Kavaliauskaite sehr torgefährlich und über Jana Schaffrick am Kreis wie auch Sina Ritter, die vor der laufenden Spielzeit vom Erstligisten Bad Wildungen nach Kirchhof wechselte, über die linke Außenbahn außerordentlich durchsetzungsstark.