18.01.2020 08:57 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

Buxtehuder SV will gegen Bensheim/Auerbach Flames mit "viel Leidenschaft verteidigen"

Annika Lott ragte gegen die Kurpfalz Bären herausAnnika Lott ragte gegen die Kurpfalz Bären heraus
Quelle: Kurpfalz Bären
Der Buxtehuder SV will nach dem deutlichen Erfolg in Ketsch im Heimspiel am Samstag, 16 Uhr, gegen die HSG Bensheim/Auerbach nachlegen. Seit dem 09. Oktober 2019 wartet der BSV auf einen Sieg in der Halle Nord.

Nach zehn absolvierten Spielen in der HBF ist die Mannschaft von Dirk Leun mit 8:12 Punkten in der Tabelle als Achter direkt hinter den Flames (10:10 Punkte) und könnte bei einem Sieg zu den Flames aufschließen und ggfs. sogar mit den Flames den Platz tauschen.

"Buxtehude steht nicht da, wo sie eigentlich hingehören und wo sie auch hinwollen. Sie stehen total unter Druck, denn gegen uns ist ein Spiel, was sie gewinnen müssen. Das ist natürlich auch eine Chance für uns, wenn man so unter Druck steht. Wir sind gut drauf und wollen den Schwung mitnehmen. Klar, wir sind im Pokal rausgeflogen und das tat auch weh, aber wir haben in Metzingen ein gutes Spiel gemacht. Ich glaube, dass in Buxtehude auch was gehen kann. So fahren wir nach Buxtehude", blickt Flames-Coach Heike Ahlgrimm voraus.

Beim 30:19 in Ketsch war bei den BSV-Spielerinnen eine deutliche Leistungssteigerung zu sehen. Diesen Aufwärtstrend möchte die Mannschaft nun auch in eigener Halle gegen die HSG Bensheim/Auerbach fortsetzen. "Wir wollen mit zwei Punkten nachlegen", sagt BSV-Trainer Dirk Leun. Damit würde das Team zum kommenden Gegner punktemäßig aufschließen.

Zuhause holte das Team in fünf Spielen allerdings erst einen Sieg in dieser Saison. Am 09. Oktober gewann der BSV 31:24 gegen den VfL Oldenburg. Anschließend folgten drei Niederlagen. "Gegen Dortmund und Blomberg kann man verlieren", sagt Leun, "gegen Neckarsulm sollte man eigentlich nicht verlieren." Dennoch unterlag der BSV der Sport-Union.

Gegen Bensheim soll nun wieder ein Erfolgserlebnis her. Einfach werde es jedoch nicht. Immerhin hat sich die HSG in ihrer dritten Bundesliga-Saison im Mittelfeld etabliert. "Sie haben auf ihrer bisherigen Problemposition Halblinks mit Ines Ivancok aus Bietigheim eine wurfstarke Spielerin dazubekommen, die der Gegenpart zu Julia Maidhof ist." Zusammen haben die beiden bereits 124 Tore erzielt. Maidhof ist mit 86 Treffern sogar beste Torschützin der Bundesliga. "Bensheim spielt selbstbewusster als in den vergangenen Jahren als sie gegen den Abstieg gespielt haben", sagt Leun, "sie haben einen Entwicklungsschritt nach vorn gemacht." Dabei verweist Leun auf die konstante Arbeit der ehemaligen BSV-Spielerin Heike Ahlgrimm, die die "Flames" seit 2016 trainiert.

Um gegen die HSG zu punkten, muss der BSV die Abwehrleistung aus Ketsch bestätigen. "Wir müssen mit ganz viel Leidenschaft verteidigen." Offensiv muss das Team seine Chancen nutzen. "Wir müssen im Angriff mit Geduld und Tempo spielen. Außerdem müssen wir unsere Präzision erhöhen. In den letzten Heimspielen haben wir zu viele technische Fehler gemacht." Mit einem Sieg möchte der BSV nicht nur zwei wichtige Punkte holen, sondern auch die Zuschauer begeistern. "Wir wollen dem Publikum eine ansprechende Leistung zeigen."

Die Partien im Livestream von Sportdeutschland.TV








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