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13.01.2020 18:16 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Erster Saisonsieg unter Nijdam für Werder Bremen, HSG Freiburg unterliegt vor Traumkulisse

Alina Defayay setzte sich mit Bremen gegen Freiburg durchAlina Defayay setzte sich mit Bremen gegen Freiburg durch
Quelle: Patrick Seeger, HSG
Die Handballerinnen des SV Werder Bremen können es doch noch, bei der HSG Freiburg feierten die Hanseatinnen den zweiten Sieg der Saison. Nach einem zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Rückstand drehte Werder im zweiten Durchgang auf und gewann am Ende 24:20.

Dabei lief es in der Anfangsphase nicht wirklich gut für die Grün-Weißen, sie agierten zu nervös und nach dem 2:2 geriet das Team von Werder-Coach Robert Nijdam mit 2:5 (12.) in Rückstand. Nijdam nahm die erste Auszeit, doch auch das half dem Team zunächst nicht, Freiburg zog Tor um Tor davon, sodass Nijdam bereits im ersten Durchgang beim Stand von 5:11(22.) die zweite Auszeit nehmen musste.

Durch die Führung beflügelt spielte die Mannschaft von Ralf Wiggenhauser immer wieder freie Würfe heraus, verwandelte diese und stand auch in der Defensive souverän: "Ich denke, wir haben in der ersten Halbzeit wirklich gut gespielt", so der Coach der Red Sparrows im anschließenden Match-Talk.

Diese Ansprache zeigte nun die erhoffte Wirkung und der SVW war besser im Spiel, bis zur Pause verkürzte Bremen auf 10:14. Zur Halbzeit schien die Partie in sicheren Händen, die Stimmung in der Halle war gut, aber das Spiel noch lange nicht entschieden: "Wir wussten, dass Bremen besser ist als diese drei Punkte, die sie haben", erzählte Wiggenhauser.

Vertauschte Rollen mit dem Seitenwechsel




Der zweite Durchgang begann wie der erste, nur mit vertauschten Rollen. Werder kam besser aus der Halbzeit und erwischte die Red Sparrows immer wieder auf dem falschen Fuß. Maren Gajewski und Denise Engelke verkürzten für Werder auf 12:14 (38.) und zwangen Freiburg zum frühen Time-Out in Durchgang zwei.

Eine Pause, die Wirkung zeigte: Christiane Baum, mit 5 Treffern eine der aktivsten Spielerinnen, traf kurz nach dem Timeout und brachte die Freiburgerinnen wieder mit drei Toren in Führung. Was zu diesem Zeitpunkt noch keiner wusste: Es sollte der letzte Freiburger Treffer für eine sehr lange Zeit werden.

Denn Werder war nun drin im Spiel und kam beim 15:15 (42.) zum Ausgleich. Freiburg merkte man die Verunsicherung nun an, Freiburg scheiterte mit zwei Siebenmetern und Bremen überstand eine Zeitstrafe ohne Gegentreffer.

Werder ging wieder vollzählig erstmals durch einen Doppelschlag von Denise Engelke beim 17:15 (48.) mit zwei Toren in Führung. Zehn Minuten blieb Bremen ohne Gegentreffer, konnte den Sach aber noch nicht zumachen. Freiburg kam beim 18:18 (53.) wieder zum Ausgleich, doch Werder gab das Spiel nicht mehr aus der Hand. Engelke und Conze brachten die Grün-Weißen wieder mit zwei Toren in Führung.

Wiggenhauser: "Eine sehr starke Halbzeit von Bremen"




In der Schlussphase waren es vor allem Denise Engelke und Linksaußen Jordis Mehrtens welche die Verantwortung übernahmen und Werder den ersten Sieg unter Trainer Nijdam sicherten. Am Ende jubelten die Werder-Damen über einen 24:20-Auswärtserfolg, welcher aufzeigt, dass die Bremerinnen den Kopf im Abstiegskampf noch lange nicht in den Sand gesteckt haben.

"Das war einfach eine sehr starke Halbzeit von Bremen und eine schwache von uns.", so Wiggenhauser und sah das Problem vor allem in der Chancenverwertung: "Wir haben über 20 verworfene Bälle und nur ein erzieltes Tor in den ersten 18 Minuten. Das ist einfach zu viel. Am Ende haben wir ja nur noch vom 7-Meter getroffen."

"Die Mannschaft hat eine tolle Moral gezeigt, wir sind nervös gestartet und haben zu Beginn zu statisch agiert, doch die zweite Halbzeit war sehr stark", so Werder-Coach Nijdam nach dem Schlusspfiff. Nijdam lobte vor allem die Defensivleistung seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit: "Wir haben nur sechs Tore in der zweiten Halbzeit kassiert, da haben wir in der Abwehr sehr gut gespielt, die Mannschaft hat ihre Aufgabe heute wirklich gut gemeistert."

Werder bleibt mit nun 5:23 zwar weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz, konnte den Abstand auf die Abstiegsplätze aber verkürzen und hat nun zwei Heimspiele vor der Brust um weitere wichtige Punkte im Abstiegskampf zu holen. Nächste Woche geht es dann für das Team von Wiggenhauser in die Hauptstadt zum Tabellenneunten: "Nächste Woche fahren wir nach Berlin zu den Füchsen und versuchen, dort ein besseres Spiel zu machen."



cs