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13.01.2020 16:23 Uhr - 1. Bundesliga - HBF

HBF kompakt: OLYMP Final4-Teilnehmer stehen fest, Sieg und Niederlage im EHF-Pokal

Metzingen kämpfte sich ins OLYMP Final4Metzingen kämpfte sich ins OLYMP Final4
Quelle: Tobias Baur, TuS
Die Teilnehmer des OLYMP Final4 2020 am 23. und 24. Mai in der Stuttgarter Porsche-Arena stehen fest: Neben Titelverteidiger Thüringer HC und HBF-Spitzenreiter Borussia Dortmund können auch der mit dem THC punktgleiche Ligafünfte TuS Metzingen sowie Frisch Auf Göppingen vom Pokalcoup träumen. Die Halbfinalpartien werden im Rahmen des Bundesligaspiels zwischen der TuS Metzingen und dem Buxtehuder SV am Samstag, 25. Januar, ausgelost.

Im Spitzenspiel am Mittwoch konnte Borussia Dortmund seinen Heimvorteil nutzen und die SG BBM Bietigheim mit 29:27 (16:15) bezwingen. "Unser erstes Etappenziel ist erreicht, wir haben zwei Bundesligisten rausgeschmissen und stehen jetzt in Stuttgart", freute sich BVB-Coach André Fuhr und Bietigheims Trainer Martin Albertsen hatte "ein attraktives Pokalspiel" gesehen und betonte mit Blick auf Dortmunds frühes 7:2: "Unser Start in diese Begegnung stört mich, so haben wir uns das nicht vorgestellt. Mein Team hat sich danach aber zurückgekämpft und ist sogar in Führung gegangen. Am Ende hat es leider nicht gereicht."

Der Thüringer HC mühte sich hingegen im Duell mit dem Zweitligisten TSV Nord Harrislee, auch wenn am Ende ein deutliches 34:26 (15:14) zu Buche stand. "Das erste Saisonziel haben wir erreicht", so THC-Coach Herbert Müller. Der Gastgeber hat alles gegeben, gekämpft und bis zur Halbzeitpause mit dem 14:15 ein respektables Ergebnis erzielt. "Auch in der zweiten Hälfte hat Harrislee nicht zurückgesteckt", so Herbert Müller. Dadurch haben sie den Titelverteidiger immer wieder gefordert. "Für uns wäre auch ein Sieg mit zehn Toren drin gewesen, aber wir konnten unsere Chance nicht nutzen, als wir mit neun Toren geführt haben und so sage ich bewusst, dass dieser Sieg über den TSV erkämpft war."

Zwei schwäbische Teams im OLYMP Final4




Die TuS Metzingen konnte sich gegen die HSG Bensheim/Auerbach am Ende mit 32:27 (18:15) durchsetzen. "Wir haben den Kopf nicht verloren, das war heute entscheidend für den Sieg", so Metzingens Rechtsaußen Marlene Zapf und Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm, die früher mit Zapf gemeinsam in Leverkusen spielte, erklärte: "Das war ein hopp oder top Spiel und wir können uns gar keinen Vorwurf machen. Wir haben heute alles, was wir können, in die Waagschale geworfen und haben in meinen Augen sogar ein gutes Spiel gemacht. Aber so ist es nun mal im Sport. Metzingen war heute einfach besser und das muss man auch anerkennen."

Richtig eng ging es am gestrigen Sonntag im Schwaben-Derby zwischen der Neckarsulmer Sport-Union und Frisch Auf Göppingen zu, wobei die Führung mehrfach wechselte und Göppingen schließlich mit 27:26 (14:14) das Ticket für die Endrunde löste. "Letztendlich entscheiden kleine Nuancen heute das Spiel und Göppingen war am Ende ein kleines bisschen abgezockter als meine Mannschaft", so NSU-Coach Pascal Morgant. Göppingens Trainer Aleksandar Knezevic war "superstolz" auf seine Mannschaft, die in den letzten 20 Minuten "eine Energieleistung" hingelegt habe. Selbst beim Dreitore-Rückstand haben "alle noch ans Final4 geglaubt", lobte der Coach.

Welche Mannschaften am ersten Turniertag des OLYMP Final4 (Samstag, 23. Mai) in Stuttgart aufeinandertreffen, entscheidet sich am 25. Januar. Dann werden die Halbfinal-Begegnungen im Rahmen der Bundesligapartie TuS Metzingen gegen Buxtehuder SV (Anwurf 19.30 Uhr) ausgelost. Weitere Informationen zur Auslosung folgen.

THC und Bietigheim im EHF-Pokal




Auch international wurde gespielt, allerdings mit unterschiedlichem Erfolg. Die SG BBM Bietigheim musste sich am Samstag im EHF-Pokal knapp beim norwegischen Spitzenteam Storhamar HE mit 32:33 (16:17) geschlagen geben. "Es war eine enttäuschende und vermeidbare Niederlage. Glückwunsch an Storhamar zum Sieg", bilanzierte SG BBM-Cheftrainer Martin Albertsen kurz und bündig.

Der Thüringer HC konnte hingegen den zweiten Sieg in der Gruppenphase des EHF Cups einfahren. Gegen den türkischen Meister Kastamonu Belediyesi GSK gewann der Vizemeister mit 27:24 (16:12). "Die erste Halbzeit haben wir eigentlich sehr gut gespielt aber zu wenig Tore geworfen, um uns schon deutlich abzusetzen. Bis zum 22:15 war auch in der zweiten Halbzeit die Welt noch in Ordnung, aber dann haben wir die Türkinnen noch mal kommen lassen und in der Abwehr und im Angriff zu viele Fehler gemacht", so THC-Chefcoach Herbert Müller.

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