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13.01.2020 09:43 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

BSV Sachsen Zwickau hat am Ende Glück im Sachenderby beim HC Rödertal

Klara SchlegelKlara Schlegel
Quelle: Marko Unger, BSV
Das Spitzenspiel des 14. Spieltages in der 2.Handball-Bundesliga Frauen endete mit einem 17:17 (8:9) Unentschieden gegen den HC Rödertal. 620 Fans des HC Rödertal und des BSV Sachsen Zwickau sorgten wieder einmal für eine tolle Atmosphäre beim Sachsenderby.

Das Spiel zwischen den Gastgeberinnen, aktueller Tabellenvierter, gegen den Tabellendritten vom BSV Sachsen Zwickau fand vor einer stimmungsvollen und erwartungsvollen Kulisse statt. Die 620 Zuschauer, darunter auch viele Gästefans, in der Sporthalle Größröhrsdorf, sahen eine spannende, aber auch torarme Auseinandersetzung, zweier gut aufeinander eingestellten Teams.

Beide Abwehrreihen bestimmten, in Zusammenarbeit mit ihren Torhüterinnen, das Geschehen auf dem Spielfeld. Dabei hatten beide Mannschaften in der Chancenverwertung nicht ihren besten Tag. Allerdings wiederholten die Frauen von Trainer Rentsch ihre Schwäche vom Siebenmeterstrich aus dem letzten Heimspiel und scheiterten mit vier Strafwürfen.

Rödertal mit besserem Start




Gleich im ersten Training nach der Freiburg-Niederlage hatte Mühlner seiner Mannschaft noch einmal verdeutlicht, dass bei der Deckungsarbeit der Wille entscheidend ist. Das setzten die Bienen heute um. Die Bienen aus Rödertal hatten sich für das Derby sehr viel vorgenommen, denn Trainer Frank Mühlner meinte: "Wir haben einiges gut zu machen". So bestimmten sie auch die ersten sechs Spielminuten und warfen eine 3:0-Führung heraus, die auch gleich nach der ersten Auszeit der Zwickauerinnen verlangte und Früchte trug. Jenny Choinowski und Isa Rösike erzielten den Anschluss zum 3:2 (9.).

Im weiteren Spielverlauf schlug die Bälle abwechseln auf beiden Seiten ein, dabei schafften die Muldenstädterinnen beim 6:6 (20.) erstmals den Ausgleich und gleich die 6:7 Führung. Nach dem 8:8 (23.) musste Alisa Pester für zwei Minuten auf die Bank. In diesen sieben Minuten bis zur Pause gelang es keiner Spielerin die gegnerische Torhüterin zu überwinden. Erst sechs Sekunden vor Schluss viel der Pausenstand zum 9:8, also alles offen für die zweite Hälfte.

Die zweite Hälfte begann mit einem Schock ? Ivanauskaite hatte Kniebeschwerden und konnte nicht mehr auf das Spielfeld zurückkehren. Dennoch erwischte Rödertal erneut den besseren Start, konnte die Führung auf 11:8 (33.) ausbauen, allerdings war der BSV in der 37. Minute (11:10) wieder dran.

Ivanauskaite verletzt




Die Bienen taten sich gegen die starke 6:0-Abwehr der Gäste weiterhin schwer. Doch auch die Rentsch-Sieben ließ sich von der guten HCR-Abwehr immer wieder zu Fehlern zwingen oder scheiterte an Rammer zwischen den Pfosten. Bis zum 15:15 (51.) legten die Mühlner Schützlinge vor. Nach dem 15:16 der Gäste bat der Bienen-Boss seine Frauen zum Gespräch.

Im nächsten Angriff spielte Saskia Nühse den Ball per No-Look-Pass zur wartenden Ossenkopp, die zum 16:16 vollendete. Nach einer weiteren Parade von Rammer gingen die Rödertalbienen drei Minuten vor Schluss dank Lisa Loehnig mit 17:16 in Führung und die Auszeit von Zwickau folgte. In der restlichen Spielzeit hätten beide Teams das Spiel für sich entscheiden können.

Bei einer Abwehraktion gegen Zwickau pfiffen die Schiedsrichter Siebenmeter. Wer von den Zwickauer Werferinnen würde an den Punkt gehen? Nadja Bolze griff sich den Ball, schaute Ann Rammer fest an und versenkte den Ball zum Ausgleich.

In den letzten sechs Sekunden hielten die BSV Frauen die Bienen weit vom Tor weg und feierten nach dem Schlusspfiff den einen Punkt wie einen Sieg. Durch diese Punkteteilung behalten beide Kontrahenten ihre Platzierungen in der Tabelle.

"Wir haben in der Abwehr sehr gut gestanden, aber im Angriff zu viele Chancen liegen gelassen. Das Unentschieden ist ok, es bringt aber keiner Mannschaft etwas. Allerdings war es für die beiden Fanlager ein schönes Derby, das viel Unterhaltung bot", so HCR-Trainer Frank Mühlner und Zwickau-Coach Norman Rentsch betonte: "Wir sind an unserer Abschlussschwäche gescheitert und hatten zum Ende Glück."



cs