13.01.2020 08:38 Uhr - 2. Bundesliga - PM Waiblingen

Aufwärtstrend der Waiblinger Tigers hält gegen Spreefüxxe Berlin an

Celina MeißnerCelina Meißner
Quelle: Tobias Baur, VFL
Der Aufwärtstrend der Waiblinger Tiger Girls hält an: Gegen die Spreefüxxe aus Berlin gewannen die Waiblingerinnen in der heimischen Rundsporthalle mit 32:28 Toren (16:13). Es war zwar keine Gala-Vorstellung der Tigers, aber eine geschlossene Waiblinger Mannschaftsleistung, aus der die starke VfL-Keeperin Celina Meißner herausragte. Mit etlichen Paraden und zahlreichen direkten Tempogegenstößen auf Tanja Padutsch (9 Tore) und Simona Nikolovska (5 Tore) sorgte die VfL-Keeperin vor allem im zweiten Durchgang für den entscheidenden Vorteil. Hinzu kamen gute Anspiele an den Kreis auf Luisa de Bellis und Vivien Jäger sowie eine treffsichere Strafwurschützin Aaricia Smits, die alle vier Waiblinger Siebenmeterbälle verwandelte.

In der Anfangsphase hatte die Waiblinger Abwehrmitte noch große Abstimmungsprobleme. Berlins Rückraum-Asse Simona Kolosove und Leona Svirakova hatten leichtes Spiel, frei von der Mitte ins Waiblinger Tor zu treffen. Nach nur sieben Minuten führte der Gast mit 6:3. So richtig ins Spiel fand Waiblingen erst nach der Auszeit in der 16. Minute. Nach Auswechslungen wurde die Abwehr stabiler und der Angriff treffsicherer. Ein 6:0-Tore-Lauf binnen sieben Minuten sorgten nach einem Zwei-Tore-Rückstand für die 13:9-Führung für den VfL in der 24. Minuten.

Allerdings schwankten die Leistungen der Tigers an diesem Abend. Denn nach der Pause (16:13 für den VfL) streuten die Tigers wieder einige Schludrigkeiten ein. Die Ballverluste nutzen die Spreefüxxe zum 16:17-Anschlusstreffer, nicht einmal 120 Sekunden nach Wiederbeginn waren vergangen. Auch beim 20:21-Zwischenstand aus Berliner Sicht nach 43 Minuten, war noch nicht auszumachen, wer das Feld am Ende als Sieger verlassen sollte.

Doch in der Schlussviertelstunde hatten die Tigers aus Waiblingen die entscheidenden Trümpfe in ihren Reihen. Celina Meißner im Waiblinger Kasten reihte nicht nur eine Parade nach die nächste, sondern leitete auch blitzschnell die Tempogegenstöße ein. Ihre Pässe erreichten punktgenau entweder Tanja Padutsch oder Simona Nikolovska. Allein zwischen der 45. und der 53. Minute trafen die beiden Außenspielerinnen zusammen sechs Mal ins Berliner Gehäuse. Der VfL führte mit 27:22, die Entscheidung für das Heimteam war damit gefallen.



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