10.01.2020 16:43 Uhr - 1. Bundesliga - chs

"Harte Arbeit und einer super Einstellung": HSG Bad Wildungen Vipers bindet Flügelspielerin

Anna-Maria SpielvogelAnna-Maria Spielvogel
Quelle: malafo, Vipers
Die HSG Bad Wildungen Vipers können weiterhin mit Anna-Maria Spielvogel planen. "Mit ihrer bedingungslosen Kampfbereitschaft geht Anna-Maria Spielvogel vor allem in der Abwehr immer wieder voran und reißt die Mannschaft mit vielen Ballgewinnen ein ums andere Mal mit. In der bisherigen Saison hat sie sich zu einer echten Führungsspielerin im Team entwickelt und bereichert die Mannschaft als absoluter Teamplayer", so der Verein in einer Mitteilung.

Bereits im Jahr 2011 war Anna-Maria Spielvogel Teil der HSG Bad Wildungen. Damals wechselte sie von ihrem Heimatverein HSG Kahl/Kleinostheim in das Handball-Leistungszentrum. Ein Jahr später führte sie ihr Weg nach Leverkusen, wo die heute 22-Jährige mehrfache Deutsche Meisterin der weiblichen A-Jugend wurde und auch erste Erfahrungen in der Bundesliga sammelte. Vor dem Wechsel 2017 nach Bad Wildungen war die Flügelspielerin noch ein Jahr für den HC Rödertal aktiv.

"Spieli ist das beste Beispiel dafür, dass man mit harter Arbeit und einer super Einstellung viel erreichen kann. Vor allem im letzten halben Jahr hat sie nochmal einen riesigen Schritt nach vorne gemacht", erklärt Cheftrainerin Tessa Bremmer und auch Spielvogel meint: "Nach meiner jüngsten Entwicklung war es für mich die logische Konsequenz, dass ich weiter für die Vipers spielen möchte. Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit hier, in der es jetzt erst einmal gilt, sich auf den Klassenverbleib zu fokussieren."

Auch Uwe Gimpel zeigt sich zufrieden mit der Personalie. "Spieli hat eine absolute Vorbildfunktion. Wie sie Beruf und Sport unter einen Hut bekommt ist beeindruckend. Ich bin unglaublich froh darüber, dass sie uns auch in der nächsten Saison mit ihrem Kampfgeist auf dem Spielfeld viel Freude bringen wird", so der Vipers-Geschäftsführer. In der laufenden Spielzeit hat Spielvogel in zehn Partien 20 Tore für die Nordhessinnen erzielt.

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