05.01.2020 13:37 Uhr - 2. Bundesliga - Denis Geger. PM Werder Bremen, red

Werder Bremen muss in Schlussviertelstunde bei BSV Sachsen Zwickau anreißen lassen

Naomi ConzeNaomi Conze
Quelle: Richard Kasiewicz, SG09
Neues Jahr, neues Glück! So sollte die Devise beim SV Werder Bremen heißen. Hinzu mit Robert Nijdam ein neuer Trainer, allerdings startet auch das neue Jahr für die Werder-Handballerinnen mit einer Niederlage. Beim Tabellendritten in Zwickau gab es für die Grün-Weißen am Ende eine 26:35-Niederlage.

Dabei starteten die Bremerinnen gut in das Spiel, gleich den ersten Siebenmeter konnte Marie Andresen parieren. Jordis Mehrtens und Maren Gajewski eröffneten die Torejagd und so führte der SV Werder mit 2:0. Auch in der Folge lief es rund beim SVW, bis zum 7:2 und 9:4 (13.) lagen die Grün-Weißen mit fünf Treffern in Führung.

Doch dann kam ein Bruch in das Spiel der Bremerinnen, Zwickau holte Tor für Tor auf und verkürzte auf 9:8 (18.). Naomi Conze erhöhte dann für Werder auf 10:8, doch beim 10:10 fiel der Ausgleich und beim 12:13 (25.) ging Zwickau erstmals in Führung. Werder verpasste den Ausgleich im ersten Durchgang und so ging es am Ende mit einem 13:17-Rückstand in die Pause.

Nijdam: "Hatten eine starke Anfangsphase"




Im zweiten Durchgang blieb Bremen bis zum 19:22 (43.) in Schlagdistanz, doch neun Minuten ohne eigenen Treffer brachten die Entscheidung. Zehn Minuten vor dem Ende lag der SVW mit 19:28 zurück. In der Schlussphase kamen die Bremerinnen zwar noch zu einigen Treffern, konnten aber nicht mehr verkürzen und mussten sich am Ende dem BSV Sachsen Zwickau mit 26:35 doch recht deutlich geschlagen geben.

"Wir sind sehr fokussiert in das Spiel gegangen und hatten eine starke Anfangsphase. In Unterzahl ist es uns dann nicht gelungen Zwickau auf Distanz zu halten", so der neue Werder-Trainer Nijdam nach dem Spiel, der im Spiel seiner Mannschaft viel Gutes gesehen hat: "Wir haben als Mannschaft teilweise sehr gut gespielt und hatten Mitte der zweiten Halbzeit die Chance zu verkürzen, doch leider verwerfen wir frei vor dem Tor und Zwickau zieht dann davon." Für Werder bleibt es somit bei gerade einmal drei Punkten. Am kommenden Samstag geht es für die Bremerinnen zum Abschluss der Hinrunde zur HSG Freiburg. "Wir haben jetzt die erste komplette Woche um uns auf den Gegner vorzubereiten, das wird ein wichtiges Spiel", schaut Nijdam auf das Spiel am nächsten Wochenende bereits voraus.