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05.01.2020 10:53 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

VfL Waiblingen setzt bei TVB Wuppertal "ein deutliches Zeichen im neuen Jahr"

Treffsicher: Tanja PadutschTreffsicher: Tanja Padutsch
Quelle: Heiko Potthoff, VfL
Gelungener Start für die Waiblingen Tigers ins neue Jahr: Nach einem überzeugendem Auftritt kehrte der VfL mit einem klaren 32:20-Erfolg (13:8) vom TV Beyeröhde-Wuppertal ins heimische Remstal zurück. Aus einer geschlossenen Waiblinger Mannschaftsleistung ragte Rechtsaußenspielerin Tanja Padutsch mit ihren zehn Treffern heraus.

Der VfL war in der Wuppertaler Buschenburg von Beginn an hellwach. Zwar setzte der Gastgeber den ersten Treffer der Partie, doch die aggressive und stabile 3:2:1-Abwehr der Waiblingerinnen stellte den TVB vor große Probleme. Waiblingen indes gelang mit schnellem Umschaltspiel und viel Dynamik ein 6:0-Tore-Lauf. TVB-Trainerin Dagmara Kowalska zog bereits nach sieben Minuten die Time-Out-Karte.

Der VfL zeigte sich davon jedoch unbeindruckt. Ein Dreier-Pack von Tanja Padutsch sorgte für die 8:2-Führung der Gäste in der 13. Minute. Erst danach zeigte der VfL eine kurze Schwächephase, Aaricia Smits ließ zwei Strafwurfmöglichkeiten ungenutzt. Wuppertal kam auf 6:8 (23. Minute) heran und blieb bis kurz vor der Pause (11:14) auf Schlagdistanz. Doch Waiblingen setzte in den letzten 23 Sekunden des ersten Durchgangs mit den beiden Treffern durch die ebenfalls stark aufspielende Altina Berisha und erneut von Padutsch noch zwei wichtige und für den TVB empfindliche Nadelstiche zur 13:8-Halbzeitführung.

Müller: "Aufgaben zu einhundert Prozent gelöst"




"In der Pause haben wir gesagt, dass wir uns nicht mit den Schiedsrichterinnen beschäftigen wollen und sollen", kommentierte Wuppertals Annefleur Bruggeman. Die ersten Minuten nach Wiederbeginn verliefen noch ausgeglichen. Bis zum 11:14 durch Bruggeman durfte der Gastgeber aus dem Bergischen Land noch hoffen, doch Waiblingen blieb hochkonzentriert. Die Ein- und Auswechslungen durch VfL-Trainer Nicolaj Andersson hinterließen keinen Knick im Spiel. Der ausgeglichener besetzte Kader war vielmehr das deutliche Plus des VfL gegenüber der Heimmannschaft.

Die Treffer Nummer 8 und 9 von Tanja Padutsch zum 20:12 sorgten bereits nach 38 Minuten für klare Verhältnisse. Der VfL spielte gegen zunehmend resignierende Gastgeberinnen befreit auf. Immer wieder gelangen dem VfL durch direkte oder erweiterte Tempogegenstöße sowie durch sehenswerte Spielzüge Tore. Nach etwas mehr als 50 Minuten netzte Vivien Jäger zum 29:16 für Waiblingen ein - es sollte die höchste VfL-Führung der Partie bis zum 32:20-Endstand sein.

Einzig TVB-Torfrau Natascha Krückemeier verdiente sich mit ihren Paraden noch gute Noten und verhinderte mitunter noch Schlimmeres. "Schockstarre" ist wohl das richtige Wort, um die Reaktion der Verantwortlichen nach dem Abpfiff zu bezeichnen. TVB-Chef Norbert Koch, der auch über eine Stunde nach dem Abpfiff nichts sagen wollte, war die Fassungslosigkeit ins Gesicht geschrieben.

"Wir sind sehr glücklich, dass das Team nach der kurzen Winterpause gleich ein deutliches Zeichen im neuen Jahr gesetzt hat", resümierte Waiblingens Co-Trainer Adrian Müller nach der Partie. "Alle Spielerinnen waren hochkonzentriert und haben ihre Aufgaben zu einhundert Prozent gelöst."



cs