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04.01.2020 13:43 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Solingen-Gräfrath reist als Außenseiter nach Nürtingen

Kerstin ReckenthälerKerstin Reckenthäler
Quelle: Thomas Hergarten
Aufsteiger HSV Solingen-Gräfrath beginnt das neue Jahr mit gehobenen Köpfen. Trotz beinahe auswegloser Tabellenlage und bislang nur einem Pluspunkt gibt sich das sieglose Kellerkind nicht auf, auch wenn am Samstagabend die nächste Auswärtshürde auf die Bergischen wartet: Um 19:30 Uhr wird der 13. Spieltag gegen die TG Nürtingen in der Theodor-Eisenlohr-Sporthalle angepfiffen.

"Nürtingen konnte insbesondere in den letzten Wochen wichtige Siege erringen, was der Mannschaft mit Sicherheit mental Auftrieb verschafft hat. Nürtingen startet mit viel Motivation ins neue Jahr, um genau da weitermachen zu können, wo man im Vorjahr aufgehört hat", so Gräfraths Trainerin Kerstin Reckenthäler über den Lauf des Gegners, der im bisherigen Saisonverlauf die HSG Freiburg, den TVB Wuppertal, die SG H2Ku Herrenberg und den TSV Nord Harrislee schlagen konnte.

"Die TGN hat mit Sarolta Selmeci auch eine erfahrene Spielerin, die auf Erfahrungen in der 1. Liga zurückgreifen kann und in der Scorerliste in dieser Saison auf Platz drei sowohl mit Feldtoren als auch Siebenmeterwürfen glänzt. Mit Lea Schuhknecht ist eine weitere Werferin auf Rückraum links im Kader, der auf Rechtsaußen mit der jungen und talentierten Nina Fischer stark besetzt ist. Nürtingen hat sicherlich eine gute Mischung aus Jung und Alt", weiß die A-Lizenz-Inhaberin, die ihre Schützlinge erneut in einer Außenseiterrolle sieht, zu berichten. "Wir möchten am Samstag dennoch nicht 850 Kilometer umsonst gefahren sein, ich denke schon, dass wir nach Nürtingen fahren, um etwas Zählbares mitnehmen zu können."

"Wir unterschätzen die Gäste auf keinen Fall und werden uns sorgfältig auf die anstehende Aufgabe vorbereiten", gibt Stefan Eidt unterdessen gewohnt umsichtig zu Protokoll. Dass dem Nürtinger Trainer die Stärken und Schwächen des TSV sehr wohl aus intensiven Videostudien bekannt sind, darf man nach der gegebenen Situation stillschweigend voraussetzen. Allerdings richtet Eidt das Augenmerk hauptsächlich auf das eigene Team. "Wir möchten vor allem unsere Stärken zur Geltung bringen und unser Spiel aufziehen", lautet seine Devise für den Jahresauftakt.



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