04.01.2020 11:59 Uhr - 1. Bundesliga - PM Mainz 05, red

Mainzer Dynamites reisen zum nächsten Vierpunkte Spiel nach Bad Wildungen

Mainz 05 will mit mannschaftlicher Geschlossenheit auftrumpfenMainz 05 will mit mannschaftlicher Geschlossenheit auftrumpfen
Quelle: Detlef Gottwald, Mainz 05
Am heutigen Samstag spielen die Meenzer Frauen in Bad Wildungen gegen die Vipers, die überraschenderweise ebenso wie die Dynamites auch erst zwei Punkte auf dem Konto haben. Beide Teams stehen in der richtungsweisenden Partie am heutigen Samstag entsprechend unter Druck. Bad Wildungen reaktivierte zum Jahreswechsel mit Miranda Schmidt-Robben dafür eine "charakterstarke Führungsspielerin", wie der Verein kurz vor der Partie vermeldete.

"Mit der Nachverpflichtung gewinnen wir deutlich an Erfahrung und Sicherheit hinzu - insbesondere nachdem wir in den vergangenen Spielen oftmals das letzte Quäntchen Glück nicht auf unserer Seite hatten", kommentierte Vipers-Geschäftsführer Uwe Gimpel die Rückkehr von Miranda Schmidt-Robben.

Denn Bad Wildungen hatte vermutlich schon den einen oder anderen Pluspunkt mehr auf dem Plan und waren auch schon das eine oder andere Spiel nahe dran. In Bietigheim beim amtierenden Deutschen Meister und auch in Leverkusen war man mehr als nur nahe dran. So bleiben unter dem Strich bis zum heutigen Tage auf der Habenseite der Vipers nur zwei Punkte. "So stehen sie gegen die Dynamites unter Druck und werden mit entsprechendem Motivationsdampf auflaufen", so der Pressedienst der Mainzer.

"Das könnte eine Chance für die Dynamites sein, die im Gegensatz zu den Vipers frei aufspielen können. Die Mainzerinnen sind klarer Außenseiter gegen eine Mannschaft, die wesentlich mehr Bundesliga und auch internationale Erfahrung hat. Die Dynamites können und wollen den Vipers aber einen tollen Kampf liefern und wieder zurück in die Spur", heißt es von Seiten der Mainzerinnen, die anfügen: "Das muss zwar nicht unbedingt heißen, dass man einen oder zwei Punkte mitnehmen muss, sondern viel wichtiger ist, dass es die Spielerinnen schaffen, wieder befreiter, mutig und selbstbewusst aufzutreten."

In diese Richtung geht auch die Ansage von Trainer Thomas Zeitz, der alle Spielerinnen an Bord hat: "Wir müssen zurück in die Spur, müssen wieder das Gesicht vor der WM Pause zeigen und uns aus dem kleinen Tief der letzten Tage selbst herausholen. Die Vipers sind favorisiert und werden viel Druck machen. Wir wollen und müssen dagegenhalten und den Rückraum gut zustellen."

Sein Wunsch fürs neue Jahr: "Mir selbst ist aber wichtig, dass wir uns einfach wieder mutig präsentieren. Dass wir den Willen haben, 60 Minuten alles zu geben. Das wäre wieder ein erster Schritt in die richtige Richtung, und das müssen wir schaffen. Von Punkten rede ich da nicht. Gewinnen wollen wir immer, aber realistisch betrachtet ist unser primäres Ziel zur Zeit ein anderes."

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03.01.2020 - HSG Bad Wildungen Vipers reaktivieren "eine charakterstarke Führungsspielerin"



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