03.01.2020 16:44 Uhr - 1. Bundesliga - chs

HSG Bad Wildungen Vipers reaktivieren "eine charakterstarke Führungsspielerin"

Miranda Schmidt-RobbenMiranda Schmidt-Robben
Quelle: Marco Schultz
Die HSG Bad Wildungen Vipers setzen im Kampf um den Klassenerhalt auf Erfahrung. Wie die Nordhessinnen berichten, wird die Niederländerin Miranda Schmidt-Robben bereits am morgigen Samstag ihr Comeback in der Handball Bundesliga Frauen geben und mit der Trikotnummer 21 auflaufen.

"Mit der Nachverpflichtung gewinnen wir deutlich an Erfahrung und Sicherheit hinzu - insbesondere nachdem wir in den vergangenen Spielen oftmals das letzte Quäntchen Glück nicht auf unserer Seite hatten", kommentiert Vipers-Geschäftsführer Uwe Gimpel die Personalie.

Die Flügelspielerin hatte 2018 ihre Karriere nach neun aktiven Jahren bei den Vipers beendet. Zuvor war die Nationalspielerin in Deutschland auch für Borussia Dortmund (2007-09) sowie in ihrem Heimatland für E & O Emmen (bis 2005) und V & L Geleen (2005-07) aktiv.

Schmidt-Robben: "Hab im Keller geschaut, ob die Handballschuhe noch da sind"




"Mit Miranda konnten wir eine charakterstarke Führungsspielerin für uns erneut gewinnen", bestätigt Vipers-Trainerin Tessa Bremmer, "sie ist eine anerkannte Persönlichkeit auf und neben der Platte und wird das junge Team deutlich über ihr sportliches Können hinaus für die übrige Saison stärken."

"Der Anruf von Tessa kam völlig unerwartet", erklärt Schmidt-Robben in der Vereinsmitteilung und ergänzt: "Ich habe erstmal im Keller geschaut, ob die Handballschuhe noch da sind und dann nach Rücksprache mit meiner Familie aus dem Bauch heraus entschieden, es noch einmal zu versuchen."

Für die zweifache Mutter ist das Comeback durchaus besonders. "Es wird ein ganz besonderer Moment für mich sein wieder in der Ense-Halle aufzulaufen - insbesondere, wenn mich unser jüngster Sohn das erste Mal auf dem Spielfeld sieht", erklärt die niederländische Außenspielerin.

Zur Meldung des Vereins








cs