30.12.2019 14:46 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

VfL Oldenburg verliert gegen TuS Metzingen

Kristina LogvinKristina Logvin
Quelle: Thorsten Helmerichs, VfL
Der VfL Oldenburg musste eine 26:30 (14:17)-Niederlage gegen die TuS Metzingen hinnehmen.

Es war ein intensives Spiel am Sonntagabend in der kleinen EWE Arena mit dem glücklicheren Ende für die Turn- und Sportgemeinschaft Metzingen. Einer stark aufspielenden VfL Mannschaft stand ein Gegner gegenüber, der über viel Erfahrung und individuelle Stärke im Mannschaftsausbau verfügt und dies auch zeigte.

Nach einem guten Start des Oldenburger Teams mit dem ersten Tor durch Helena Mikkelsen für den VfL (2.) sahen die Zuschauer in der gut besuchten kleinen EWE Arena einen intensiven Schlagabtausch auf Augenhöhe, in dem sich beide Mannschaften gerade in der Verteidigung nichts schenkten.

Marlene Zapf konnte mit dem 3:4 für die Metzinger die erste Führung erzielen (8.), die die Gäste bis zur 9. Minute auf 3:6 (9.) ausbauen konnten. Zum Schluss konnte Marlene Zapf 10 Treffer auf ihrem Konto verbuchen und war damit beste Werferin der Begegnung.

Doch Jane Martens und Jenny Behrend gaben die Antwort zum 6:6 (11:10) Ausgleich in der 12. Minute. Leider konnten die Oldenburger daraus kein Kapital schlagen. Den Gästen gelang es jetzt besser ins Spiel zu finden und erfolgreich abzuschließen, so konnte man die Führung bis zur 16. Spielminute auf 6:11(15:56) ausbauen. Diese gaben die Metzinger aber auch nicht mehr aus der Hand.

Immer wieder konnten sich die Handballfrauen des VfL heran kämpfen, gelangten aber nie in direkte Schlagdistanz. Dieses Bild zeichnete sich über das gesamte Spiel, so dass die TUS Metzingen am Ende der Partie mit einem 26:30 und zwei verdienten Punkten für die Tabellenwertung ihren Heimweg antreten konnten.

Dass keiner mit gesenktem Haupt die Halle verlassen musste, machte auch der Trainer Niels Bötel deutlich: "Trotz des Ergebnisses bin ich sehr mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. Metzingen spielt einen sehr guten Handball und wir konnten dagegenhalten. Nach der starken Leistung in Bensheim und dem heutigen Spiel zeigt sich, dass sich unsere Arbeit bezahlt macht und wir können mit einem guten Gefühl in neue Jahr gehen."

"In der ersten Halbzeit haben wir es im Angriff gut gemacht, dann aber unnötige Tore, zum Beispiel nach Abprallern, kassiert. Irgendwie kamen wir nicht so richtig weg, haben in der zweiten Halbzeit die offenen Deckungen dann aber ganz gut gelöst", sagte Edina Rott.

Für die Ex-Oldenburgerin Cara Hartstock war es ein besonderes Spiel: "Es war ein seltsames Gefühl, gegen den alten Verein zu spielen. Oldenburg hat uns nie wirklich in unser Tempospiel kommen lassen. Dennoch haben wir nicht locker gelassen und die zwei Punkte souverän nach Hause gebracht."

Bo van Wetering meinte: "Wir hatten einen schwierigen Start, haben uns aber in die Partie gekämpft. Selbst gegen die offensive Abwehr und die zwischenzeitliche Manndeckung haben wir Lösungen gefunden. Ein verdienter Sieg und guter Jahresabschluss."



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