28.12.2019 16:54 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vipers, red

Vipers schlagen sich bei 29:40-Niederlage gegen Tabellenführer Dortmund wacker

Alina Otto erzielte sieben Treffer für die VipersAlina Otto erzielte sieben Treffer für die Vipers
Quelle: Jens Kaliske, Vipers
Die erste der zwei Partien zwischen den Jahren ging für die Hausherrinnen aus Bad Wildungen zwar verloren, jedoch zeigte man gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer aus Dortmund vor allem im Angriff sehenswerte Aktionen und gab sich dem übermächtigen Gegner zu keinem Zeitpunkt des Spiels geschlagen. Trotz des 29:40-Endstands gab es so eine durchaus positive Bilanz vor dem morgigen Auswärtsspiel in Leverkusen.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase konnten die Borussinnen in der 18. Spielminute erstmals auf sechs Tore davonziehen. Grund hierfür waren ein paar technische Fehler zu viel und eine nicht ganz so stabile Defensive. In die Halbzeitpause gingen die Mannschaften beim Stand von 14:20 aus Sicht der Gastgeberinnen.

Die Vipers kamen gut aus der Kabine. In der 33. Minute konnte die stark aufspielende Alina Otto auf vier Tore verkürzen. Mit zunehmender Spieldauer ließen bei den Nordhessinnen aber die Kräfte etwas nach, während Dortmund auf der anderen Seite mit einem breiten Kader munter durchwechseln konnte.

Die Gastgeberinnen wehrten sich bis zum Schluss, mussten am Ende jedoch den schwindenden Kräften Tribut zollen. Vipers-Trainerin Tessa Bremmer zeigte sich nach der Niederlage nicht unzufrieden: "Insgesamt war es wichtig für mich die Fortschritte in den Bereichen zu sehen, die wir trainiert haben. Das habe ich vor allem in der Offensive erkennen können. In der Defensive müssen wir nach wie vor an unserer Kompaktheit arbeiten."

Morgen gegen Leverkusen




Bereits am Sonntag, den 29.12.2019, geht es für die Vipers um 16:00 Uhr in der Ostermann-Arena in Leverkusen gegen die Werkselfen weiter, die bei der Eurosport-Premiere der HBF einen knappen Sieg in Göppingen errangen.

Schon im DHB-Pokal trafen die beiden Mannschaften diese Saison aufeinander, wobei die Südwaldeckerinnen knapp den Kürzeren zogen. "Hierfür möchten die Vipers sich natürlich gerne revanchieren und zeigen, dass sie mit einem EHF-Cup-Teilnehmer mithalten können", so der Pressedienst der Vipers.

"Nicht nur die kurze Vorbereitungszeit, sondern auch der kürzlich vollzogenen Trainerwechsel bei den Gastgeberinnen machen den morgigen Gegner nur schwer ausrechenbar. Nichtsdestotrotz ist Bremmer zuversichtlich, dass vielleicht auch diese Saison eine Überraschung zum Jahresende möglich ist", heißt es in der Vorschau der Vipers weiter.

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