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16.12.2019 14:46 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Handball-Luchse eine Nummer zu groß - drei Abgänge bei HSV Solingen-Gräfrath

Treffsicher: Carina SenelTreffsicher: Carina Senel
Quelle: Lars Breitzke, HSV
Das Endergebnis von 28:37 (14:20) könnte das ungleiche Kräftemessen von Aufsteiger Solingen-Gräfrath und dem amtierenden 2. Liga-Meister HL Buchholz 08-Rosengarten sinnbildlich nicht besser widerspiegeln. "Insgesamt bin ich aber nicht unzufrieden mit der Leistung meiner Mädels. Ich konnte viele positive Aspekte beobachten", bilanzierte Gräfraths Trainerin Kerstin Reckenthäler unmittelbar nach der besagten Heimpartie am Samstag.

Zufriedenstellend: die Treffsicherheit von Carina Senel - die Kreisläuferin erzielte nicht nur sechs Treffer, sondern auch eine 100%-Abschlussquote - sowie die Wurfgewalt von Rückraumspielerin Vanessa Brandt (7/1 Tore) und das Abwehrverhalten von Amelie Knippert, die für Brandt auf der Halbposition zum Einsatz kam.

Verärgert musste Reckenthäler hingegen erneut einen Fehlstart ihrer couragiert und kämpferisch agierenden Schützlinge hinnehmen, denn bereits nach drei Minuten gingen die Luchse durch Marleen Kadenbach mit 4:0 in der Solinger Klingenhalle in Führung. "Es ist einfach schade, dass wir den Start in die Partie wieder einmal verschlafen und dadurch schnell hoch in Rückstand geraten", so die A-Lizenz-Inhaberin weiter. Die Deckung der Luchse stand sicher und vorne wurden die Chancen gut genutzt. In den ersten zehn Minuten hatten die Gäste bereits fünf Treffer per Tempogegenstoß erzielt.

Drei Abgänge zum Jahreswechsel bei Solingen-Gräfrath




Der Tabellendritte des Unterhauses war dem Schlusslicht in allen Belangen überlegen, sodass sich die Gäste über schnelles Umschaltspiel und viel Dynamik im Positionsangriff einen 20:14-Halbzeitstand erspielen und munter durchwechseln konnten. Das Blatt sollte ich anschließend auch in den zweiten 30 Minuten nicht wenden: Der HSV bündelte alle Kräfte, kämpfte aufopferungsvoll und musste mit dem Schlusspfiff hinnehmen, dass Rosengarten sportlich eine Nummer zu groß war.

In der Schlussphase der Begegnung standen sich die Linkshänderinnen beider Teams jedoch in nichts nach: Während Leonie Heinrichs für die Klingenstädterinnen mit einem Doppelschlag zum 24:33 und 25:33 (55.) sehenswert aus der zweiten Reihe einnetzen konnte, trumpfte Johanna Heldmann bei den Luchsen mit diversen Wurfvarianten aus dem Rückraum auf. Zudem konnte Torhüterin Lorena Jackstadt beim HSV am Ende 18 Paraden verzeichnen.

"Körpersprache, Mentalität und Wille haben gestimmt, wir haben es geschafft, vor dem Heimpublikum eine Reaktion auf das Lintfort-Spiel zu zeigen", freut sich der Solinger Coach, der im Nachgang des Spiels gleich drei Spielerinnen verabschieden musste: Michalina Wasik zieht es nach einem Jahr in Deutschland wieder zurück nach Polen, der Vertrag von Anna Bergschneider wurde aufgelöst und die Niederländerin Sharelle Maarse legt eine Handballpause ein.

Den Spielbetrieb in der 2. Bundesliga nehmen die HSV-Frauen am 4. Januar mit Verstärkung von Alina Bohnen und Barbara Bongartz (aus der 2. Damen) wieder auf, dann geht es für den Liga-Neuling am 13. Spieltag zum Tabellenzwölften nach Nürtingen.

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