11.12.2019 07:35 Uhr - 2. Bundesliga - Vincent Edte - PM Freiburg, red

Niederlage in Zwickau: Red Sparrows Freiburg "zahlen gerade viel Lehrgeld"

Freiburg konnte Zwickau nicht stoppenFreiburg konnte Zwickau nicht stoppen
Quelle: BSV Sachsen Zwickau
Trotz einer ordentlichen ersten Halbzeit unterlagen die Damen der HSG Freiburg verdient und am Ende deutlich gegen den Tabellenzweiten BSV Sachsen Zwickau mit 17:26 (7:9). "Der Trainer hat uns in der Pause gesagt, dass wir bei den Würfen einfach mehr Geduld in der Luft haben müssen. Das haben wir umgesetzt und sind dadurch auch sehr gut in die zweite Halbzeit reingekommen", erzählte Petra Nagy der Freien Presse.

Nach wie vor ohne die beiden besten Scorerinnen Angelika Makelko und Nadine Czok traten die Red Sparrows die lange Anreise nach Zwickau auch ohne die zuletzt starke Alica Burgert an. Der starke Rückhalt der Mannschaft von Trainer Ralf Wiggenhauser, Torhüterin Lena Fischer, welche zuletzt krankheitsbedingt fehlte, war jedoch wieder im Kader, spielt eine herausragende Partie und wurde am Ende sogar zur Freiburger Spielerin des Spiels gewählt.

Die erste Halbzeit verlief aus Freiburger Sicht sehr ordentlich. Trotz des geschwächten Kaders konnte man das Spiel knapp und ausgeglichen halten. Der starken Defensive, die nur neun Treffer zuließ, stand allerdings abermals mit nur sieben Treffern die schwächelnde Offensive entgegen. Mit nur 248 erzielten Toren sind sie saisonübergreifend das offensive Liga-Schlusslicht.

Ähnlich wie in der letzten Woche verloren die Red Sparrows im zweiten Durchgang schnell den Boden unter den Füßen. Waren es gegen Halle noch die vielen technischen Fehler, verwarfen die Freiburgerinnen in dieser Partie einfach zu viele Bälle, was das Spitzenteam aus Sachsen eiskalt ausnutzen konnte. Nach vier Gegentreffern und fünf Minuten in der zweiten Halbzeit war Wiggenhauser beim 13:7 schon gezwungen, ein Timeout zu nehmen: "Im Endeffekt war das Spiel hier schon weit weg. Wir machen zur Zeit noch viele Fehler und zahlen dafür gerade viel Lehrgeld."

Damit verloren die Red Sparrows das dritte Spiel in Folge, können aber dennoch stolz auf die Leistungen der vergangenen Wochen sein. Gegen die drei besten Teams der 2.Handball Bundesliga konnte man zumindest immer eine Halbzeit auf dem gleichen Niveau mitspielen. Für Wiggenhauser war deshalb auch gegen den BSV Sachsen Zwickau mehr "Positives als Negatives zu sehen" und der Coach ergänzte: "Das Ergebnis geht in Ordnung und Zwickau hat das Spiel verdient gewonnen. Mit Makelko, Czok und Burgert fehlten uns wichtige Spielerinnen, dafür haben wir ein gutes Spiel gemacht. Für uns heißt es jetzt die Köpfe hochzunehmen und nächste Woche im Heimspiel gegen Wuppertal zu gewinnen."



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