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07.12.2019 18:12 Uhr - Weltmeisterschaft - cie

"Eine große Enttäuschung" - Titelverteidiger Frankreich mit Vorrunden-Aus

Enttäuschung bei Olivier Krumbholz und FrankreichEnttäuschung bei Olivier Krumbholz und Frankreich
Quelle: S. Pillaud/FFHB
Das letzte Spiel der Vorrunde zwischen Frankreich und Dänemark war als Finale erwartet worden, allerdings als eines um den Gruppensieg und wichtige Punkte für die Hauptrunde und nicht als Duell um das Weiterkommen. Doch das Auftrumpfen der Koreanerinnen und auch der DHB-Auswahl brachte die beiden Favoriten in Bedrängnis: Dänemark zog mit einem 20:18 den Kopf aus der Schlinge, für den amtierenden Welt- und Europameister geht es hingegen in den President`s Cup. "Eine Ohrfeige, auf der wir paradoxerweise allerdings etwas aufbauen können", so Trainer Olivier Krumbholz.

Souverän hatte Frankreich in der Vorbereitung aufgetrumpft, das Team von Olivier Krumbholz unterstrich, dass es auch bei der Weltmeisterschaft in Japan als einer der großen Titelkandidaten zu gelten hatte.

Doch gleich am ersten Spieltag gab es für den Titelverteidiger mit dem 27:29 gegen Korea die kalte Dusche, die auch beim 19:19 gegen Brasilien noch nachwirkte. Nach dem Pflichtsieg gegen Australien schien Frankreich mit dem 27:25 gegen das bis dahin ungeschlagene DHB-Team wieder auf Kurs, dennoch im Endspiel wartet mit Dänemark der nächste starke Gegner.

Nach der Auftaktniederlage gegen Korea wurde bei Frankreich noch von "einer schlechten Angewohnheit" gesprochen, denn in den letzten Jahren gab es häufiger einen Fehlstart. Doch während Korea danach den Rückenwind nutzte, brachte sich Frankreich mit dem Unentschieden gegen Brasilien noch mehr unter Druck.

Krumbholz bemängelte fehlende Mentalität und Disziplin und betonte "es gibt keine Kontinuität". Worte, die auch in der Analyse nach dem 18:20 gegen Dänemark fehlen. Dem Team war der auf ihm lastende Druck deutlich anzumerken, immer wieder wurden beste Chancen gegen die überragende Sandra Toft im dänischen Tor vergeben.

Chancenverwertung das große Manko




Mit gut fünfzig Prozent abgewehrter Bälle sorgte Toft für ein klares Plus zwischen den Pfosten. "Wir stürzen über die Offensive und die Abschlüsse", haderte Olivier Krumbholz einmal mehr mit der Chancenverwertung. Wie schon gegen Brasilien blieb seine Mannschaft erneut unter 20 Treffern.

"Wir hatten nicht die Kontinuität, die wir uns erhofft hatten, und sind von Anfang an auf eine sehr gute Torhüterin gestoßen", so der französische Trainer. Nach einem 2:5 kam sein Team mit einer Dreier-Serie zurück, geriet bis zur Pause dann aber wieder mit 7:9 in Rückstand.

Auch im zweiten Abschnitt lief der Titelverteidiger durchgehend einem Rückstand hinterher, ließ sich aber auch nicht abschütteln - trotz einer Quote von nur 18 Treffern aus 44 Versuchen, bzw. bei um Siebenmeter bereinigt 12 Toren bei 37 Würfen aus dem Spiel heraus. Die Abschlüsse seien das große Problem gewesen, so Krumbholz, der für die Spiele im President`s Cup für Allison Pineau und Astride N`Gouan nun Tamara Horacek und Pauletta Foppa in den einwechselte.

Der französische Coach betonte: "Wir werden es nachbesprechen und können dieses Versagen nur dazu nutzen, uns selbst zu fordern. Es ist eine Ohrfeige, auf der wir paradoxerweise auch etwas aufbauen können", hofft der Trainer auf einen Lerneffekt für das nächste Großereignis - denn als Europameister ist das Team bereits für die Olympischen Spiele im Sommer qualifiziert.

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