06.12.2019 07:37 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

TG Nürtingen empfängt Herrenberg am Nikolaustag zum Württembergderby

Die SG H2Ku Herrenberg will heute Abend wieder jubelnDie SG H2Ku Herrenberg will heute Abend wieder jubeln
Quelle: Janoch / SG H2Ku
Die TG Nürtingen und die SG H2Ku Herrenberg treffen am Freitag um 20 Uhr in der Theodor-Eisenlohr-Sporthalle aufeinander. Wie schon in den vergangenen Jahren ist diese Partie von ganz besonderem Reiz. Die Turngemeinde möchte mit einem weiteren Heimerfolg gegen die "Kuties" nach längerer Durststrecke endlich wieder punkten. Herrenberg dagegen ist mit dem Selbstbewusstsein eines oberen Mittelfeldplatzes ausgestattet, das die Mannschaft aus dem Gäu sicher in die Favoritenrolle hebt.

"Freilich haben diese Derbys schon immer ihre ganz eigenen Gesetze und die Ausgänge waren vorab nie auszurechnen. Abzusehen war dagegen schon immer eine prächtige Stimmung an den Spielorten in Nürtingen und Herrenberg, die sich auch dieses Mal wieder einstellen soll. Besonders der sehr lautstarke Herrenberger Fanclub wird für einige zusätzliche Dezibel in der Eisenlohr-Sporthalle sorgen", so die Gastgeber.

Sieht man einmal von der letzten Herrenberger Niederlage ab, dann weisen beide Teams eine große Gemeinsamkeit auf. Viele knappe Spielausgänge haben die beiden Mannschaften zu verzeichnen. Während die TG Nürtingen dabei aber meist den Kürzeren zog, ist es Herrenberg gelungen zu einem positiven Punkteverhältnis zu kommen. In der anstehenden Begegnung möchte nun aber die TG Nürtingen das Glück zwingen und mit einem Sieg gegen die Mannschaft von Trainer Maik Leibssle ihren Heimnimbus wahren.

"Ein effektiveres Überzahlspiel", wünschte sich TG Trainer Stefan Eidt von seinen Schützlingen nach dem Auswärtsspiel in Kirchhof. "Es wird ein äußerst schwieriges Spiel", ist sich H2Ku-Trainer Leibssle sicher, "Nürtingen ist in der Lage, das Spiel über 60 Minuten zu gestalten. Wir erwarten eine volle Halle, das ist nicht zu unterschätzen. Klar steht Nürtingen unter Druck, aber auch wir wollen uns vom breiten Mittelfeld distanzieren, dazu brauchen wir die zwei Punkte."

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