02.12.2019 14:27 Uhr - Weltmeisterschaft - chs

Handball-Weltmeisterschaft: Norwegen gewinnt Topspiel der Gruppe A, Niederlande mit erstem Sieg

Silje SolbergSilje Solberg
Quelle: Michael Schmidt
Norwegen und Serbien sind in der Gruppe A noch verlustpunktfrei. Slowenien hat hingegen nach dem Auftaktcoup über die Niederlande eine deutliche Niederlage kassiert. Die Niederländerinnen hingegen wahrten ihre Chancen auf den Hauptrundeneinzug mit einem klaren Sieg über Afrikameister Angola. Morgen kommt es zum nächsten Topspiel, wenn sich Norwegen und Serbien gegenüberstehen - Slowenien und die Niederlande stehen hingegen vor Pflichtaufgaben gegen Angola bzw. Kuba.

Das Spitzenspiel der Gruppe A hielt vor allem in den ersten dreißig Minuten, was es nach dem ersten Turniertag versprochen hatte. Norwegen konnte zwar mit schnellen Kontern die ersten beiden Treffer der Partie erzielen, doch dann bestimmten anschließend erst einmal die Sloweninnen das Geschehen auf dem Parkett. Angeführt von einer überragenden Ana Gros, die schon im ersten Spielabschnitt acht ihrer insgesamt 9/2 Tore erzielte, führte man mit bis zu drei Toren (4:7), ehe man dann durch Nachlässigkeiten in der Chancenverwertung Norwegen wieder ins Spiel brachte.

Zur Pause schon knapp mit 13:12 vorne, konnte Norwegen dann aber im zweiten Spielabschnitt seine Favoritenrolle untermauern und schnell enteilen. Slowenien konnte sich zwar teilweise auch gute Chancen erarbeiten, vergab diese wie schon im ersten Spielabschnitt dann an Torhüterin Silje Solberg. Beim 28:18 (53.) war der Rekordeuropameister dann gar auf zehn Tore enteilt. Slowenien war im freien Fall, weder eine Auszeit noch das 31:19 (54.) von Ana Bina sollten dem Team Sicherheit geben. Am Ende siegte der Rekordeuropameister, der in Marit Jacobsen (8), Ingvild Bakkerud und Camilla Herrem (je 6) seine Toptorjägerinnen hatten klar mit 36:20. Als Spielerin der Partie wurde Norwegens Torhüterin Silje Solberg ausgezeichnet, die mit zwölf Paraden eine Fangquote von 43 % gehaltener Bälle aufwies.

Zuvor hatte Serbien mit einem klaren 46:27 (25:11) über Kuba seine weiße Weste gewahrt. Die Europäerinnen erzielten die ersten acht Tore, führten schon beim 11:1 (11.) zweistellig und Coach Lubomir Obradovic konnte die Einsatzzeit schön verteilen und den Kontrahenten ab dem 22:5 (23.) dann auch mitspielen lassen. Am Ende hatten sich alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eingetragen, Sanja Radosavljevic, Ana Kojic und Sladjana Pop-Lazic trafen gleich sechsmal. Genauso häufig netzte Kubas Eyatne Rizo Gomez ein.

Die ersten Pluspunkte konnten hingegen die Niederlage mit dem 35:28 (17:12) über Angola verbuchen. Emmanuel Mayonnade hatte mit der Dortmunderin Inger Smits seinen WM-Kader zuvor komplettiert, überragend agierten allerdings die Rückraumspielerinnen Lois Abbingh (11/6), Estavana Polman (6) und Laura van der Heijden (5). Beim Afrikameister, der in der gesamen Partie nicht vorlegte und nur bis zum 24:27 (48.) den Anschluss halten konnte, trafen Azenaide Carlos (9/2) und Helena Paulo (5) am häufigsten.

Ergebnisse und Tabelle Gruppe A


Pl. Team Sp. Diff. Pkt.
1. Norwegen 2 47 4:0
2. Serbien 2 26 4:0
3. Slowenien 2 -10 2:2
4. Niederlande 2 1 2:2
5. Angola 2 -14 0:4
6. Kuba 2 -50 0:4


Serbien 32:25
(16:12)
Angola
Niederlande 26:32
(14:15)
Slowenien
Norwegen 47:16
(25:9)
Kuba
Kuba 27:46
(11:25)
Serbien
Angola 28:35
(12:17)
Niederlande
Slowenien 20:36
(12:13)
Norwegen
Niederlande 03.12.2019
07:00 Uhr
Kuba
Slowenien 03.12.2019
10:00 Uhr
Angola
Norwegen 03.12.2019
12:30 Uhr
Serbien

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