22.11.2019 10:24 Uhr - Europameisterschaft - PM ÖHB, red

Österreich bei Turnier in Cheb mit klarem Sieg über Polens B-Auswahl

9 Tore: Patricia Kovacs9 Tore: Patricia Kovacs
Quelle: Tobias Baur, TuS
Österreichs Handball Frauen Nationalteam feiert zum Auftakt des Viernationenturniers in Cheb (CZE) einen unegfährdeten 29:19-Erfolg über Polen B. Von Beginn an war man die tonangebende Mannschaft, führte zur Halbzeit bereits 19:7, womit das Spiel bereits nach 30 Minuten entschieden war. Herausragend agierte Patricia Kovacs, die mit neun Treffern wesentlich zum Erfolg beitrug. Eine Talentprobe gaben Nina Neidhart (vier Tore), Katarina Pandza (drei Tore) und Klara Schlegel (zwei Tore) ab. Am heutigen Freitag geht es gegen die Schweiz. Ein Duell, bei dem die Österreicherinnen eine Serie verteidigen.

Da das polnische Nationalteam mit einer B-Mannschaft beim Viernationenturnier im tschechischen Cheb antritt, zählt die Partie nicht als offizielles Spiel und wird daher auch nicht in den Statistiken berücksichtigt. Trotzdem, vor zwei Jahren sicherte die österreichische Equipe mit drei Siegen Platz eins. An diesen Erfolgslauf knüpfte die Truppe von Head Coach Herbert Müller Donnerstagabend nahtlos an. Von der ersten Minute an übernahm man die Kontrolle, setzte sich frühzeitig ab. Das 19:7 zur Pause war bereits die Vorentscheidung. Die Dominanz spiegelte sich auch in der Statistik wieder - kein einziger technischer Fehler stand in der ersten Halbzeit bei den Österreicherinnen zu Buche.

Eine Talentprobe gaben die jungen Spielerinnen Nina Neidhart, Klara Schlegel und Katarina Pandza ab, die auch vom Teamchef hervorgehoben wurden: "Klara hat gleich das erste Tor erzielt, das hat uns Sicherheit gegeben. Kati Pandza hat ein tolles Debüt gegeben. Egal wo wir sie eingesetzt haben, sie hat die Vorgaben gut umgesetzt. Und auch Nina Neidhart hat ein gutes Spiel abgeliefert."

Müller: "Das gesamte Team hat sehr gut gespielt"




Wie auch Patricia Kovacs, die stets vorne weg marschierte, neun Tore erzielte, stets als Anspielstation präsent war. "Mit der heutigen Leistung bin ich glücklich und zufrieden. Das gesamte Team hat sehr gut gespielt und so wie ich das wollte. Wir waren von Beginn an dominant, hatten das Spiel jederzeit im Griff und haben in der ersten Halbzeit hervorragend gedeckt. Ich habe stets viel durchgewechselt", so Teamchef Herbert Müller.

Freitagabend trifft man zum 26. Mal auf die Schweiz. In den 25 Partien zuvor verlor man kein einziges Spiel. Das höchste aller Gefühle für die Schweizerinnen war ein 17:17-Unentschieden am 17. Februar 1987. Diese unglaubliche Serie und die dazugehörige weiße Weste soll auch Freitagabend verteidigt werden.

Herbert Müller: "Die Schweiz hat heute sehr, sehr stark gegen Tschechien gespielt. Das minus fünf täuscht über ihre Leistung hinweg. Die Schweizerinnen hätten dieses Spiel auch gewinnen können. Für uns wird morgen der kämpferische Aspekt gefragt sein. Wir müssen uns viel bewegen und frei laufen, dürfen kaum technische Fehler machen."

Polen B vs. Österreich 19:29 (7:19)

Tore Österreich: Patricia Kovacs (9), Nina Neidhart (4), Ines Ivancok (3), Katarina Pandza (3), Claudia Wess (3), Klara Schlegel (2), Johanna Schindler (2), Lisa Felsberger (1), Stefanie Kaiser (1), Ines Rein (1)