19.11.2019 10:00 Uhr - A-Jugend-Bundesliga - Markus Hausdorf

Weibliche Jugend-Bundesliga: Vier Teams beenden die Vorrunde mit weißer Weste

Chiara Thorn und Thüringer HC qualifizierten sich mit zwei Siegen für die nächste RundeChiara Thorn und Thüringer HC qualifizierten sich mit zwei Siegen für die nächste Runde
Quelle: Thüringer HC
Seit Sonntagabend stehen die 16 Teilnehmer an der Zwischenrunde, die am 18./19. Januar beginnt, fest. Die ganz großen Überraschungen blieben in der Vorrunde aus. Mit weißer Weste (8:0 Zählern) erreichten der HC Leipzig, der VfL Bad Schwartau, der VfL Oldenburg und der amtierende Deutsche A-Jugend-Meister Borussia Dortmund die nächste Runde.

Gruppe 1:


16.11. SV Werder Bremen - Buxtehuder SV 19:28
17.11. SV Werder Bremen - Rostocker Handball-Club 30:23

Der Buxtehuder SV gewann die Gruppe 1. Dies stand durch den klaren 28:19 (13:7)-Erfolg des BSV beim SV Werder Bremen fest. Die Mannschaft von Heike Axmann dominierte die Partie von Beginn an und hatte in Antonia Pieszkalla mit 12 Toren ihre beste Werferin. Beim SV Werder Bremen waren Alica Rißland und Kathleen Hertes jeweils viermal erfolgreich.

Am Sonntag gelang den Grün-Weißen gegen den Rostocker Handball-Club ein klarer 30:23-Erfolg zum Abschluss der Hinrunde. Für Bremen waren Nina Engel mit sieben Toren und Naomi Conze mit sechs Toren erfolgreich, für Rostock erzielte Hanna Strack mit elf Treffern die meisten Tore.

Pl. Team Sp. TD Pkt.
1. Buxtehuder SV 4 45 7:1
2. SV Werder Bremen
4 7 5:3
3. Rostocker HC
4 -52 0:8

Gruppe 2:


16.11. TV Aldekerk - AMTV Hamburg 38:25
17.11. TV Aldekerk - HC Leipzig 24:29

Deutlich gestaltete der TV Aldekerk sein Spiel gegen den AMTV Hamburg. Die Mannschaft von Rene Baude zog gleich mit 6:1 auf und davon, Hamburg kam zwar besser ins Spiel, doch man hatte nie das Gefühl, dass der AMTV die Partie drehen könne. Zur Halbzeit lag der ATV mit 18:12 in Führung. Im zweiten Durchgang wurde es noch deutlicher. Leonie Roeskes bot eine gute Leistung, im Angriff wirbelten Emma Molderings (6 Tore), Lina Nebel (5 Tore), Jule Samplonius (11/6 Tore) und die richtig starke Christina Zey (5 Tore). Am Ende gewann Aldekerk vor 201 Zuschauern in der Vogteihalle mit 38:25 gegen den AMTV Hamburg, der in Aliena Kuhn (9 Tore) ihre beste Torschützin hatte.

Am Sonntag ging es im Spiel zwischen Aldekerk und Leipzig um den Gruppensieg. Jedoch konnten die Grün-Weißen die Partie nur bis zum 7:7-Unentschieden (17. Minute) offen gestalten, danach zog Leipzig bis auf 12:7 davon. Mit einer 14:10-Führung gingen die Blau-Gelben aus Sachsen in die Halbzeitpause. Im zweiten Durchgang wurde die Partie noch einseitiger, der HCL setzte sich dank der überragenden Lotta Röpcke (5 Tore) bis auf 22:14 (40. Minute) ab. Erfolgreichste Werferin der Leipzigerinnen war die ebenfalls gut aufgelegte Kreisläuferin Hanna Ferber-Rahnhöfer (6 Tore). Bei den Gastgeberinnen zeigte lediglich Christina Zey (6 Tore) - allerdings auch mit Abstrichen - Normalform. Den Gastgeberinnen muss man aber bescheinigen, dass man bis zum Schluss gekämpft hat. Nach sechzig Minuten feierte der HCL nicht nur den 29:24-Auswärtssieg sondern auch den Gruppensieg.

Pl. Team Sp. TD Pkt.
1. HC Leipzig
4 35 8:0
2. TV Aldekerk
4 10 4:4
3. AMTV Hamburg
4 -45 0:8

Gruppe 3:




16.11. VfL Bad Schwartau - HSG Blomberg-Lippe 23:21
17.11. VfL Bad Schwartau - Füchse Berlin Reinickendorf 31:27

Um den Gruppensieg ging es am Samstag zwischen dem VfL Bad Schwartau und der HSG Blomberg-Lippe. Die Gastgeberinnen führten über weite Strecken der Partie, erst in der Schlussphase konnten die Blombergerinnen noch einmal bis auf 21:23 verkürzen. Für Bad Schwartau war Angelina Sauer siebenmal erfolgreich, bei Blomberg war Nele Wenzel mit vier Treffern beste Werferin.

Im abschließenden Duell gegen die Füchse Berlin kam der VfL Bad Schwartau zu seinem vierten Sieg im vierten Gruppenspiel. Beim 31:27-Erfolg war für den VfL Judith Tietjen siebenmal erfolgreich. Im letzten Bundesligaspiel der Saison 2019/2020 der Füchse erzielte Linea-Sophie Höbbel neun Treffer für das Team aus der Bundeshauptstadt.

Pl. Team Sp. TD Pkt.
1. VfL Bad Schwartau 4 16 8:0
2. HSG Blomberg-Lippe
4 23 4:4
3. Füchse Berlin
4 -39 0:8

Gruppe 4:


16.11. TSV Bayer 04 Leverkusen - HSG Bensheim/Auerbach 28:20
17.11. TSV Bayer 04 Leverkusen - TuS Metzingen 25:27

Die Juniorelfen aus Leverkusen standen vor dem Duell am Samstag gegen die HSG Bensheim/Auerbach mächtig unter Druck. Doch die Mannschaft von Jörg Hermes löste die Aufgabe souverän. Lediglich Mitte der ersten Halbzeit konnten die Gäste aus Südhessen die Gastgeberinnen etwas ärgern, führten sogar mit 8:7 und 9:8. Doch Treffer von Pia Terfloth, Luca Tesche und Lilli Holste sorgten für eine knappe 11:10-Führung für den amtierenden Vizemeister. Nach der Pause legte Leverkusen fünf Treffer in Folge nach und führte in der 38. Minute mit 16:10. Am Ende kamen die Juniorelfen, bei denen Lilli Holste (7 Tore) und Jule Polsz (6/1 Tore) beste Torschützinnen waren, zu einem 28:20-Erfolg über die HSG Bensheim/Auerbach, bei denen Rugile Bartaseiscute sieben Tore erzielte.

Am Sonntag ging es im Duell Leverkusen und Metzingen um den Gruppensieg. In einer ausgeglichenen Begegnung drehten die Süddeutschen die Partie am Ende zu ihren Gunsten und gewannen mit 27:25 (13:11). Jule Polsz war für die Juniorelfen mit zehn Treffern beste Werferin, für Gruppensieger Metzingen traf Katarina Pandza ebenfalls zehnmal.

Pl. Team Sp. TD Pkt.
1. TuS Metzingen
4 12 7:1
2. Bayer Leverkusen
4 10 4:4
3. HSG Bensheim/Auerbach
4 -22 1:7

Gruppe 5:




16.11. Thüringer HC - Frankfurter Handball-Club 26:21
17.11. Thüringer HC - TSG Friesenheim 31:29

Mit 4:0 Zählern aus dem Heimspielwochenende hat der Thüringer HC den Einzug in die Zwischenrunde erreicht. Gegen den Frankfurter HC gab es einen 26:21-Erfolg - damit stand auch fest, dass die TSG Friesenheim auf jeden Fall auch in die nächste Runde einziehen würde. Für den THC erzielte Nele Weyh fünf Tore, für Frankfurt war Julia Hinz ebenfalls fünfmal erfolgreich.

Im Spiel am Sonntag zwischen dem THC und der TSG Friesenheim ging es um den Gruppensieg. Diesen sicherten sich die Gastgeberinnen durch einen knappen 31:29-Erfolg, der erst in den letzten Minuten sichergestellt wurde. Der THC drehte einen 27:28-Rückstand (53. Minute). Nele Weyh traf elfmal und Arwen Rühl neunmal für die THC, bei Friesenheim war Angelina Schreyer mit neun Treffern beste Werferin.

Pl. Team Sp. TD Pkt.
1. Thüringer HC
4 2 6:2
2. TSG Friesenheim
4 3 4:4
3. Frankfurter HC
4 -5 2:6

Gruppe 6:


16.11. VfL Oldenburg - SV Grün-Weiß Schwerin 36:18
17.11. VfL Oldenburg - HSG Marne/Brunsbüttel 32:28

Der VfL Oldenburg hat sein Heimspielwochenende genutzt und geht mit 8:0 Zählern. Am Samstag gab es einen 36:18-Kantersieg für die Oldenburgerinnen gegen den SV Grün-Weiß Schwerin, für den diese Bundesligasaison mit dieser Partie endete. Jessica Koconrek erzielte zehn Treffer für den VfL, bei Schwerin erzielten Daria Rassau, Julia Marten, Jule Meiburg und Katharina Böhmker jeweils drei Treffer und waren die erfolgreichsten Werferinnen der Mannschaft aus Mecklenburg-Vorpommern.

Deutlich enger ging es dann im Duell der Oldenburger gegen die HSG Marne/Brunsbüttel zu. Mitte der zweiten Halbzeit setzten sich die Oldenburgerinnen deutlich ab, führten mit 28:21 (48. Minute), doch die HSG gab nicht auf und kam noch einmal bis auf 28:31 heran. Den Endstand erzielte Emma Neumann, die sechs Treffer erzielte und neben der siebenmal erfolgreichen Maraike Kusian beste Werferin beim VfL war. Bei Marne/Brunsbüttel erzielte Ellis Meg Bruhn zehn Treffer.

Pl. Team Sp. TD Pkt.
1. VfL Oldenburg 4 31 8:0
2. HSG Marne/Brunsbüttel
4 -11 2:6
3. SV Grün-Weiß Schwerin
4 -20 2:6

Gruppe 7:




16.11. SG BBM Bietigheim - TV Nellingen 27:23
17.11. SG BBM Bietigheim - HCD Gröbenzell 28:28

Durch den 27:23-Erfolg über den TV Nellingen sicherte sich die SG BBM Bietigheim am Samstag bereits den Einzug in die Zwischenrunde. Für die SG erzielte Leonie Patorra acht Treffer, bei Nellingen war Marlene Kriessler erfolgreichste Schützin.

Im abschließenden Duell trennten sich Bietigheim und Gröbenzell am Sonntag vor 120 Zuschauern 28:28-Unentschieden. Alina Kynast, die in der letzten Minute den Endstand erzielte, war bei den Gastgeberinnen sechsmal erfolgreich, für Gröbenzell erzielte Lena Kaltner zehn Tore.

Pl. Team Sp. TD Pkt.
1. SG BBM Bietigheim
4 12 5:3
2. TV Nellingen
4 -1 4:4
3. HCD Gröbenzell
4 -11 3:5

Gruppe 8:


16.11. SG Kappelwindeck/Steinbach - Borussia Dortmund 25:29
17.11. SG Kappelwindeck/Steinbach - HSG Rodgau Nieder-Roden 32:25

Die SG Kappelwindeck/Steinbach überraschte am Samstag den Deutschen Meister Borussia Dortmund zumindest über 45 Minuten. Erst nach der ersten Führung (20:19) setzten sich die Schwarz-Gelben dank der physischen Überlegenheit ab und fuhr beim 29:25-Auswärtssieg den vierten Erfolg im vierten Gruppenspiel ein. Die SG hatte in Stephanie Elies mit sieben Treffern ihre beste Werferin, bei Borussia Dortmund war Malina-Marie Michalzcik mit neun Toren beste Torschützin.

Aus der knappen Niederlage gegen Dortmund schöpfte die SG am Sonntag viel Kraft und Motivation für das abschließende Duell gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden und gewann das Endspiel um den Einzug in die Zwischenrunde mit 32:25. Vor 180 Zuschauern in der Sportschule Steinbach waren Nadja Kaufmann mit sieben Toren und Janina Jüg mit sechs Toren die besten Torschützen für die Gastgeberinnen. Für die Gäste aus Nieder-Roden erzielte Leyla Götz zehn Treffer.

Pl. Team Sp. TD Pkt.
1. Borussia Dortmund 4 39 8:0
2. Kappelwindeck/Steinbach 4 -4 4:4
3. Rodgau Nieder-Roden
4 -35 0:8