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18.11.2019 13:25 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

Sechs vergebene Siebenmeter - Kurpfalz Bären verpassen Punktgewinn in Oldenburg

Kathrin Pichlmeier sah die Rote KarteKathrin Pichlmeier sah die Rote Karte
Quelle: Thorsten Helmerichs, VfL
Wichtige Punkte konnte sich der VfL Oldenburg nach einem packenden Schlagabtausch sichern. Dabei gewann das Team, das die Konzentration über 60 Minuten auf dem höheren Level halten konnte. Mit einem 23:28 mussten am Ende die Kurfpalz Bären die Heimreise nach Ketsch antreten.

Auch ohne die durch eine Erkältung geschwächte Carmen Moser, spielten die Bären-Ladies gut auf. Auf das erste Tor der Begegnung, geworfen von Verena Oßwald für die Gäste, folgte allerdings erst einmal ein Vier-Tore-Lauf des VfL. Die Oldenburger dominierten die ersten 19 Minuten des Spieles (9:5). Nach einer roten Karte in der 20. Minute gegen Kathrin Pichlmeier legten dann die Gäste ihrerseits eine Schippe drauf: auf zwei Tore in Folge von Lara Eckhardt folgten zwei weitere von Saskia Fackel. Die Bären glichen aus (9:9), der VfL reagierte mit einer Auszeit.

Direkt im Anschluss konnten die Gäste wieder in Führung gehen (9:10), diese aber nicht bis zur Pause halten. Stand zur Pause 12:11. Ein wesentlicher Faktor für den Sieg des VfL war auch Julia Renner. Die Torfrau der Oldenburger Mannschaft lieferte ein großartiges Spiel ab und verhinderte unter anderem einen für die Kurpfälzer wichtigen Siebenmeterwurf direkt vor der Pause. "Die spielerische und kämpferische Leistung hat gestimmt. Leider war das Wurfglück nicht auf unserer Seite!", kommentierte Bären-Trainerin Kate Schneider nachher.

Schneider: "Ein durchweg sehenswerter Auftritt nicht belohnt"




Die beiden ersten Tore der zweiten Hälfte konnten dann wieder die Bären auf ihrem Konto verbuchen, was aber unsere Jenny Behrend nicht auf sich sitzen lassen wollte und mit zwei Toren hintereinander die entsprechende Antwort gab (14:13). Es entwickelte sich ein intensives Spiel, bei dem die Gäste zwar immer wieder in Schlagdistanz kamen, der VfL aber letztendlich immer eine Nase vorn lag.

Dieses Bild zeichnete sich bis zur 46. Minute (20:18). Getragen von einer starken Mannschaftsleistung und einer, auch im Siebenmeterduell kaum zu schlagende Torfrau, sprang nun der Funke auch auf das Publikum über. Mit der Energie der Fans im Rücken und dem Willen die Punkte in Oldenburg zu halten, warf man sich noch einmal unseren Gästen entgegen und konnte das Spiel mit 28:23 für sich entscheiden.

"Wenn man bei sechs Siebenmeterwürfen nicht trifft und viele Bälle an Pfosten oder Latte landen, wird ein durchweg sehenswerter Auftritt nicht belohnt", resümierte die Ketscher Trainerin. "Der Sieg des Vfl geht zwar in Ordnung, ist letztendlich aber zu hoch ausgefallen."

"Ich bin mit dem Spiel sehr zufrieden. Wir haben zu Beginn des Spiels gezeigt, wohin wir wollen und haben auch verdient gewonnen. Zur Mitte des Spiels gab es einen kleinen Einbruch auf den wir aber reagieren konnten. Insgesamt war es wieder eine super Teamleistung. Besonders nach der roten Karte gegen Kathrin hat die Mannschaft gut reagiert", so Oldenburgs Trainer Niels Bötel nach dem Spiel.



cs