16.11.2019 08:26 Uhr - 1. Bundesliga - PM BSV, red

Buxtehuder SV will gegen Tabellenführer Dortmund Widerstand leisten

Im April schlug der BSV Dprtmund mit 21:20Im April schlug der BSV Dprtmund mit 21:20
Quelle: Dieter Lange, BSV
Im letzten Spiel vor der Weltmeisterschafts-Pause empfängt der Buxtehuder SV am Samstag um 16 Uhr Borussia Dortmund in der Halle Nord. Nach dem enttäuschenden 29:33 gegen Neckarsulm möchte das BSV-Team dem verlustpunktfreien BVB Widerstand leisten - dieser könnte mit einem Sieg wieder die Tabellenspitze übernehmen, die unter der Woche aufgrund eines vorgezogenen Spiels zwischenzeitlich Meister SG BBM Bietigheim übernommen hatte. Sollte dies gelingen hätte Dortmund den Platz an der Sonne aufgrund der bevorstehenden WM-Pause bis Ende Dezember inne.

"Wir müssen an uns selber arbeiten. Das ist jeder Spielerin bewusst", sagt BSV-Trainer Dirk Leun. Bei der Niederlage am vergangenen Wochenende hatte er viele Kritikpunkte bei seiner Mannschaft gefunden. "Wir waren in der Deckung viel zu passiv und haben uns selber aus dem Spiel gekickt." Das müsse sich gegen Dortmund ändern. "Wir müssen in der Deckung die Aggressivität, die Kommunikation und die Leidenschaft steigern. Das sollte unser grundsätzliches Ziel sein."

Sportlich ist die Ausgangslage vor der Partie klar verteilt. Während der BSV auf Rang sieben rangiert, führt der BVB ohne Punktverlust prinzipiell die Tabelle an. Konkurrent Bietigheim hat das Team am Mittwoch im vorgezogenen Spiel gegen Neckarsulm überholt. Ein Grund für die Siegesserie sind die Zugänge vor der Saison. Im Sommer verpflichtete der Verein neben Trainer André Fuhr auch international erfahrene Spielerinnen wie die niederländischen Nationalspielerinnen Kelly Dulfer oder Inger Smits. "Dortmund hat das Zeug, das Double zu holen", sagt Leun, "sie haben eine gute Mischung aus starken Werferinnen und spielfähigen Spielerinnen."

Leun möchte aufgrund der eindeutigen Rollenverteilung vor allem gutes Auftreten seiner Spielerinnen sehen. Er möchte dem Gegner mehr Gegenwehr leisten als bei den deutlichen Niederlagen in Thüringen und im Pokal gegen Metzingen. "Wir wollen nicht von Beginn wieder einem uneinholbarem Rückstand hinterher laufen", sagt Leun, "wir wollen von Beginn an präsent sein und mit einer besseren Körpersprache überzeugen. Wir müssen dahin gehen, wo es wehtut und konsequenter im Zweikampfverhalten sein."

Personell stehen Leun außer den Langzeitverletzten alle Spielerinnen zur Verfügung. Lediglich Paulina Golla fehlte im Trainingsbetrieb wegen ihrer Grundausbildung bei der Bundeswehr. Die Rückraumspielerin wird am Samstag jedoch spielen. "Das ist nicht ideal, aber das wussten wir vorher", so Leun. Aus dem Juniorenteam wird zudem Leonie Mettner zum Kader gehören.

Livestream: