12.11.2019 12:24 Uhr - 1. Bundesliga - PM NSU

Morgant nach Neckarsulmer Sieg in Buxtehude: "Einfach 60 Minuten konsequent Handball gespielt"

Siegerselfie der Neckarsulmer Sport-UnionSiegerselfie der Neckarsulmer Sport-Union
Quelle: NSU
"Ich bin sehr, sehr glücklich über den Sieg in Buxtehude und kann es direkt nach dem Spiel noch gar nicht richtig fassen", strahlte Neckarsulms Coach Pascal Morgent nach dem 33:29-Erfolg seines Teams in Neckarsulm. Nach einem 15:17 zur Pause stellte ein 9:3-Lauf zu Beginn des zweiten Abschnitts die Weichen für den Erfolg. "Insgesamt haben wir heute einfach 60 Minuten konsequent Handball gespielt und uns mit einer absolut geschlossenen Mannschaftsleistung einen verdienten Sieg in Buxtehude erkämpft", so Morgant.

Den Start hatten sich die Neckarsulmerinnen nach einer frühzeitigen Anreise aus dem benachbarten Stade allerdings noch anders vorgestellt. Durch zwei frühe Zeitstrafen gegen Seline Ineichen und Irene Espinola Perez war zunächst der BSV oben auf und lag nach sieben Minuten erstmals mit drei Toren in Front.

Neckarsulm hatte in den Anfangsminuten vor allem in der Defensive noch zu kämpfen, blieb aber immerhin durch einen treffsicheren Angriff in Schlagdistanz. Mitte der zweiten Hälfte konnten die Gäste bereits Tor um Tor aufholen und waren in der Partie angekommen. Ein Dreierpack mit Toren von Nele Reimer, Louisa Wolf und Michelle Goos egalisierte den Zwischenstand fünf Minuten vor der Pause. Lediglich die Führung verpasste die NSU in dieser Phase und muss dadurch nach dem erneuten Rückstand mit dem Treffer zum 17:15 in der letzten Sekunde noch eine Zwei-Tore-Hypothek in die Kabine mitnehmen.

Diesen kleinen Rückschlag verarbeiteten die Neckarsulmerinnen allerdings schnell und starteten hervorragend in die zweite Halbzeit: Nathalie Hendrikse sowie Nele Reimer drehten die Partie beim 19:20 bereits nach fünf Minute und trotz einer weiteren Zeitstrafe setzte die Mannschaft den Angriff auf das Buxtehuder Tor erfolgreich fort. Mit zehn Toren in zehn Minuten dominierte die Sport-Union das Spielgeschehen dank einer starken Offensive und einer deutlich aggressiveren sowie kompakteren Abwehr.

Dazu ließ auch Sarah Wachter im Tor die Buxtehuder Offensive verzweifeln und parierte wichtige Bälle. Im Angriff fand Neckarsulm häufig über die rechte Außenbahn zum Erfolg. Entweder wurde Nathalie Hendrikse auf Rechtsaußen frei gespielt oder Irene Espinola Perez konnte mit einer starken Wurfquote aus dem Rückraum verwandeln.

Die Neckarsulmer Dominanz spiegelte sich zwölf Minuten vor dem Ende auch mit dem 22:30-Zwischenstand wider. Obwohl die Mannschaft in der Schlussphase Seline Ineichen mit einer geplatzten Unterlippe verlor, konnte Buxtehude in den letzten zehn Minuten nur noch etwas Ergebniskosmetik betreiben aber den Neckarsulmerinnen bis zum verdienten 29:33-Endstand schließlich nicht mehr gefährlich werden.

"Erstmal ein riesiges Kompliment an meine Mannschaft, die hier über sechzig Minuten einen grandiosen Fight hin gelegt hat und schließlich auch immer an diesen Sieg geglaubt hat. In der zweiten Hälfte war unsere Abwehr mit einer starken Sarah Wachter im Tor deutlich aggressiver und wir hatten im gesamten Spielverlauf eine hohe Trefferquote", so Morgant.

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