12.11.2019 10:58 Uhr - EHF-Pokal - PM THC, red

THC-Coach Herbert Müller: "Alles daran setzen das Ergebnis in Nordhausen umzudrehen"

Herbert MüllerHerbert Müller
Quelle: Marco Wolf
Intensiv sind die Wochen vor der WM-Pause für den Thüringer HC: Nach den Erfolgen gegen Byasen Trondheim wartet mit Astrakhan nicht nur die zweite Hürde im EHF-Pokal, in der Liga gab es das Spitzenspiel gegen die SG BBM Bietigheim und die in der Liga noch verlustpunktfreie HSG Blomberg-Lippe hat das Team von Herbert Müller nach dem Sieg im DHB-Pokal am Mittwoch erneut in der Liga vor der Brust bevor am Samstag das Rückspiel gegen Astrakhan wartet.

In Astrakhan unterlag der Thüringer HC mit 25:28, die Ausgangslage ist dennoch ordentlich. "Das Minus drei nehmen wir zwar mit nach Hause, wir werden alles daran setzen das Ergebnis in Nordhausen umzudrehen", sagte Herbert Müller in Russland in der Pressekonferenz.

Für den Thüringer HC gab es danach eine lange Rückfahrt, noch in der Nacht ging der Flug zurück. Für Nachwirkungen sorgte unterdessen der harte Betonboden in Russland: "Einige Spielerinnen klagen über Schmerzen, Iveta Koresova ist leicht angeschlagen", berichtet der Pressedienst des THC.

"Die Mannschaft war zu Beginn sehr präsent und sehr gut ins Spiel gekommen, hat lange Zeit immer geführt", blickte Herbert Müller auf die Partie zurück. Durch den frühen verletzungsbedingten Ausfall von Emily Bölk und das Fehlen von Jovana Sazdovska, der von den russischen Behörden die Einreise verweigert worden war, gab es auf der linken Seite Probleme.

Der Bundesligist kämpfte, kam immer wieder auf. "Immer dann, wenn die Mannschaft auf minus eins heran war, warfen uns zu viele technische Fehler und schlechte Würfe wieder zurück", haderte Herbert Müller - und hob zugleich die Moral heraus, als Astrakhan beispielsweise auf fünf Tore davonzog und sein Team wieder verkürzte.

11.11.2019 - Knappe Niederlage für Thüringer HC in Astrachan