09.11.2019 11:36 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

Metzingen in der Favoritenrolle - Vipers können "befreit aufspielen"

Metzingen geht als Favorit in die Begegnung. Metzingen geht als Favorit in die Begegnung.
Quelle: Michael Schmidt
Es herrscht Einigkeit bei den Kontrahenten. "Die TuS Metzingen ist gegen die HSG Bad Wildungen klarer Favorit", schreiben die TusSies und auch die Gäste betonen: "Die Favoritenrolle in dieser Begegnung liegt ganz klar bei den Gastgeberinnen." Anwurf ist am Samstag um 19:30 Uhr.

Dennoch lässt Metzingen vor dem ungleichen Duelle - 6:4 Punkte treffen auf 0:10 Zähler - Vorsicht walten lässt. Edina Rott warnt: "Die Vipers haben erfahrene Spielerinnen, die aus dem Rückraum treffen und das Spiel steuern können. Sie haben zwei gute Torhüterinnen, geben nie auf."

So kommt zwar der punktlose Vorletzte, der allerdings sehr beachtenswerte Ergebnisse aus der aktuellen Spielzeit zu vermelden hat. "Die haben zum Beispiel gegen Bietigheim sehr gut gespielt", hat Dorina Korsos ihre Hausaufgaben gemacht. Sie weiß: "Die Abwehr ist wichtig. Hinten müssen wir kompakt stehen und dann in die Gegenstöße kommen."

Eine Einschätzung, die von ihrer Trainerin noch ergänzt wird: "Dann können wir gewinnen." Dass ihre Mannschaft das umsetzen kann, hat man zuletzt beim Pokalsieg in Buxtehude gesehen, wo Rott dem Auftritt "sehr zufrieden" war.

Personell steht die Cheftrainerin vor einer neuen Situation: Sie hat einen vollen Kader. Das empfindet Rott keineswegs als Druck, vielmehr ist sie froh, nun aufstellungstechnisch auf jeden Gegner individuell reagieren zu können. Sie stellt klar. "Ich brauche sie alle."

Auch ihre beiden Linksaußen präsentierten sich bei der Pressekonferenz vor dem Spiel als strahlendes Duo. "Wir sind Freunde, helfen uns gegenseitig", stellte Bo van Wetering schon einmal klar. "Dorina ist in der Abwehr stark und im Angriff schlau, spielt ein starkes Eins-gegen-Eins. Bo ist sehr schnell. Beide sind äußerst ehrgeizig", lobt Rott das Duo.

Die Gäste können mit der Außenseiterrolle indes gut leben, für Vipers-Trainerin Tessa Bremmer kommt dieses Duell sogar zu einem guten Zeitpunkt: "Wir konnten in dieser kleinen Spielpause nochmal viel in der Kleingruppe und im 6:6 trainieren, aber auch Neues ausprobieren. In Metzingen können wir befreit aufspielen und weiter an unserer Feinabstimmung arbeiten."