09.11.2019 08:05 Uhr - 2. Bundesliga - PM HSG, red

HSG Freiburg zu Gast im Leipziger Hexenkessel

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Quelle: HSG Freiburg
Die Freiburgerinnen stehen vor einem spannenden und anstrengenden Wochenende. Nach einer langen und schönen Zugfahrt wartet am Ende der Strecke auf die HSG Freiburg der HC Leipzig. Anpfiff ist um 18 Uhr.

Der HC Leipzig konnte in seiner langen traditionsreichen Geschichte schon 21 Mal die deutsche Meisterschaft gewinnen, neun Mal Pokalsieger werden und ist damit einer der erfolgreichsten Vereine seiner Sportart. Der letzte Pokalsieg im Jahre 2016 war der letzte große Titel, bevor wegen finanzieller Schwierigkeiten der Abstieg in die 3. Liga folgen musste.

Drei Jahre später steht der HC Leipzig nun wieder in der 2. Handballbundesliga und begeistert immer noch bei jedem Heimspiel eine unglaubliche Kulisse von durchschnittlich 2300 Zuschauern. "Dieses Spiel ist ein Highlight, das man sich schon vorher im Kalender eingekringelt hatte", schwärmte Ralf Wiggenhauser im Vorfeld und freut sich auf "eine volle Hütte und eine geile Stimmung".

Zwei Spielerinnen, die schon zu Erstligazeiten für die Sachsen spielten, sind die Zwillinge Jacqueline und Stefanie Hummel. Die beiden Topscorerinnen des HC sind das offensive Herz des temporeichen Spielsystems. "Die Leipziger kommen viel über die erste und zweite Welle. Sie haben wahnsinnig schnelle und technisch starke Spielerinnen dabei. Für uns gilt es, dagegen eine Lösung zu finden", analysierte Wiggenhauser den Gegner.

Während Jacqueline Hummel aus dem rechten Rückraum kommend das Spiel lenkt und gestaltet, macht Stefanie Hummel den gegnerischen Defensivreihen als Kreisläuferin das Leben schwer. Zusammen kommen sie schon auf 64 (35+29) Treffer in dieser Saison, zumal sie all diese Tore aus dem Spiel heraus erzielen konnten.

Tabellarisch zwar über den Leipzigerinnen stehend, wird diese Begegnung trotzdem eine Angelegenheit auf Augenhöhe, wie Red Sparrow Christiane Baum im Vorfeld erzählte und noch hinzufügte: "Auch sie sind erst aufgestiegen und kämpfen darum, sich in der Liga zu etablieren. Ich erwarte ein spannendes Spiel mit knappem Ausgang."

Die Freiburgerinnen haben nach dem Sieg vor zwei Wochen gegen Lintfort viel Selbstbewusstsein gesammelt und gehen mit kämpferischer Einstellung in die Partie:"Wir haben gesehen, dass wir auch den Ausfall von zwei Leistungsträgerinnen kompensieren können", erzählte Baum und gab einen Ausblick: "Wenn wir als Team kämpfen, können wir Leipzig schlagen."