04.11.2019 13:47 Uhr - DHB-Pokal - PM Vereine, red

HSG Bensheim/Auerbach jubelt über Einzug ins Viertelfinale des DHB-Pokals

Der SV Union Halle-Neustadt und die HSG Bensheim/Auerbach kämpften um den Einzug ins Viertelfinale des DHB-Pokals.Der SV Union Halle-Neustadt und die HSG Bensheim/Auerbach kämpften um den Einzug ins Viertelfinale des DHB-Pokals.
Quelle: SV Union Halle-Neustadt
Die Flames der HSG Bensheim-Auerbach stehen unter den letzten acht Teams des DHB-Pokal-Wettbewerbs. Durch einen ungefährdeten 31:21 (14:11)-Sieg beim Zweitliga-Spitzenreiter und letztjährigen Ligakonkurrenten SV Union Halle-Neustadt zog das Team von Trainerin Heike Ahlgrimm ins Viertelfinale ein. Für die verletzte Kreisläuferin Dionne Visser feierte Caroline Hettinger ihr Comeback und die junge Isabell Hurst bis Ende der Saison am Kreis als Duo unterstützen wird.

Die Flames sind anfangs schwer ins Spiel reingekommen und begannen nervös. Das Spiel begann ausgeglichen und nach knapp 4 Minuten stand es 2:2. Doch die Nervosität legte sich noch nicht bei den Flames und die Wildcats erwischten einen guten Start. Durch einen 5.0-Lauf der Wildcats gerieten die Flames überraschend 2:7 in Rückstand (12.).

Flames-Coach nahm ein Team-Timeout und ihre Mannschaft kam schnell wieder besser ins Spiel und holte den Rückstand schnell auf. "Wir blieben ruhig, weil wir wussten, dass wir besser waren und kamen nach der Auszeit zurück ins Spiel", erklärte Heike Ahlgrimm nach dem Spiel.  

Ein verwandelter Siebenmeter von Julia Maidhof zum 9:9 (20.) bedeutete den Ausgleich. Jetzt reagierte Wildcats-Coach Tanja Logvin ihrerseits mit dem Team-Timeout. Jedoch ohne großen Erfolg, denn die Flames hatten jetzt endgültig ins Spiel gefunden und die Spielgestaltung übernommen. Elisa Stuttfeld brachte ihre Flames ihre Flames erstmals mit 10:9 (23.) in Führung und diese gaben die Flames bis zum Schlusspfiff nicht mehr her. Zur Halbzeit führten die Flames mit 14:11.


Die nach der Halbzeit eingewechselte Caroline Hettinger durfte sich gleich über ein gelungenes Comeback freuen, denn sie erzielte gleich den Treffer zum 15:11. Das Spiel bestimmten jetzt nur noch die Flames. Mehr als auf 3 Tore, wie beim 14:17 (38.) kamen die Wildcats nicht mehr heran.

Flames-Coach Heike Ahlgrimm probierte einiges aus, ihre Mannschaft hielt das Tempo hoch und stand in der Abwehr sicher, so dass am Ende ein auch in der Höhe verdienter 31:21 Sieg über den letztjährigen Final4-Teilnehmer SV Union Halle-Neustadt auf der Anzeigentafel stand.

Auf wen die Flames im Viertelfinale treffen steht noch nicht fest. Die Auslosung hierfür findet am Sonntag, 10. November 2019, im Rahmen der Erstligapartie Buxtehuder SV gegen Neckarsulmer Sport-Union statt. Als Spieltermin für die Viertelfinals sind der 11./12. Januar 2020 vorgesehen. Die Sieger der Viertelfinals können sich dann einen Traum erfüllen: die Teilnahme am OLYMP Final4 am 23. und 24. Mai 2020 in der Stuttgarter Porsche-Arena.

Heike Ahlgrimm nach dem Spiel:?"Wir sind eine Runde weiter. Das war am Ende sehr deutlich. Das hätten wir nicht gedacht, dass es so deutlich wird. Wir sind schwer ins Spiel reingekommen, weil wir gemerkt haben, dass wir schon aufgeregt waren. Es ist so ein Spiel, wo du gewinnen musst, wo es aber auch mal vorbei sein kann. Das hat man an der Nervosität am Anfang gemerkt. Da waren sehr, sehr viele Fehler."

"Wir sind dann aber schon mit einer Drei-Tore-Führung in die Halbzeit gegangen, das uns die nötige Sicherheit gegeben hat. In der 2. Halbzeit war es egal was wir gemacht haben. Wir haben viel ausprobiert und es war einfach für uns. Wir haben viele Dinge richtig gemacht, haben in der Abwehr gut gestanden und sind auf jeden Fall verdient und souverän weiter gekommen. Jetzt hoffen wir, dass wir ein bisschen Losglück haben", ergänzte sie.

"Vielleicht kommt dieser Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt vor den zwei wichtigen Ligaspielen gegen Harrislee und Rosengarten. Die ersten Minuten haben gezeigt, zu was wir in der Lage sind, wenn wir mit Tempo und Druck spielen. Sobald wir nicht unsere Schnelligkeit oder die gute zweite Welle ausspielen können wird es schwer für uns?, so Halles Vizepräsident Thomas Wagner.