03.11.2019 13:36 Uhr - DHB-Pokal - PM Buxtehude, dpa

Buxtehuder SV mit "Wurfpech", Metzingen findet "gute Lösungen" und erreicht Viertelfinale

Maike Schirmer kann Anika Niederwieser nicht stoppenMaike Schirmer kann Anika Niederwieser nicht stoppen
Quelle: Dieter Lange, BSV
Nach dem frühen Aus im EHF-Cup sind die Handball-Frauen des Buxtehuder SV auch im DHB-Pokal ausgeschieden. Im Achtelfinale kassierten sie am Samstag gegen den Liga-Konkurrenten TuS Metzingen eine 19:26 (6:14)-Niederlage. "Die bessere Mannschaft hat klar gewonnen", gestand BSV-Trainer Dirk Leun ein. "Mit einer besseren ersten Halbzeit wäre vielleicht mehr drin gewesen." Sein Team sei nicht in das Spiel gekommen. "Wir waren zu unpräzise und hatten Wurfpech. Es ist viel gegen uns gelaufen."

Während der zweifache Pokalsieger Buxtehude zunächst Pech im Angriff hatte und mehrmals am Pfosten scheiterte, gingen die Gäste dank des Treffers von Anika Niederwieser mit 3:0 in Front. Zwar erzielte Lone Fischer in der achten Minute den ersten Treffer für den BSV, doch im Angriff hakte es. Beim 1:6 griff BSV-Trainer Dirk Leun zur grünen Karte. Es zeigte allerdings keine Wirkung - technische Fehler, Fehlpässe und klare vergebene Torchancen waren die Konsequenz und Leun nahm nach dem 2:10 die nächste Auszeit.

Die Gastgeberinnen mussten vor 608 Zuschauern kurz vor der Pause beim Stand von 6:14 das Aus für Friederike Gubernatis hinnehmen. Die Abwehrchefin hatte nach einem Foul an Metzingens Lena Degenhardt die Rote Karte gesehen. Zwar kämpfte sich Buxtehude im zweiten Durchgang zwischenzeitlich auf 13:19 heran, doch mehr war für das Leun-Team nicht zu holen.

Leun: "Engagierte zweite Halbzeit"




"Dennoch muss ich meine Mannschaft für eine engagierte zweite Halbzeit loben, auch wenn wir nicht in der Lage waren, Metzingens Fehler zu nutzen. Es war ein Spiel mit einem wichtigen Lerneffekt für uns", betonte Leun.

"Wir haben eine sehr gute Leistung gezeigt. Gegen die 6:0-Deckung haben wir gute Lösungen gefunden. Gegen die offensive Abwehr von Buxtehude hatten wir Probleme. Aber wir haben deutlich geführt und haben sicher gestanden. Wir sind verdient weiter. Das war uns wichtig", freute sich Metzingens Trainerin Edina Rott.

"Wir haben es in der ersten Halbzeit nicht geschafft, den Ball ins Tor zu bekommen. Wir hatten gute Chancen, aber auch Wurfpech. Wir waren aber auch in der Abwehr nicht konsequent genug und haben den Rückraum nicht angegriffen. Wir müssen mehr in das Spiel reinwerfen, wenn wir so einen Gegner schlagen wollen", bilanzierte Lynn Schneider, die mit vier Toren noch Toptorjägerin der Niedersächsinnen war. Am 10. November geht es für den BSV in der Bundesliga gegen die Neckarsulmer Sport-Union weiter.