29.10.2019 14:00 Uhr - Weltmeisterschaft - PM DHB, red

Deutschlands Kader für die Handball-WM der Frauen: Groener reist mit 17 Spielerinnen nach Japan

Henk GroenerHenk Groener
Quelle: Marco Wolf
Der Kader für den Höhepunkt des Jahres steht: Genau einen Monat vor Beginn der Weltmeisterschaft in Japan (29. November bis 15. Dezember) hat Bundestrainer Henk Groener das Aufgebot für die Endrunde in Kumamoto bekannt gegeben. Insgesamt 17 Spielerinnen werden ab Montag, 18. November, in Steinbach in die unmittelbare WM-Vorbereitung starten. Zentraler Teil der Vorbereitung in Deutschland wird das letzte Länderspiel am Donnerstag, 21. November, um 19 Uhr in der SCHARRena Stuttgart gegen Montenegro sein.

Dr. Martin Schairer, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport der Landeshauptstadt Stuttgart, sagt: "Wir wünschen den Handball-Frauen in der schönen SCHARRena viel Erfolg für ihr letztes Länderspiel vor der Weltmeisterschaft. Die Stuttgarterinnen und Stuttgarter sind begeisterte Handballfans, sie werden die deutschen Handball-Frauen nach Kräften unterstützen und ihnen eine große Portion Selbstvertrauen für die WM in Japan mitgeben." Die Partie gegen Montenegro wird das zweite Länderspiel in der SCHARRena Stuttgart sein. Im März 2018 gewann die DHB-Auswahl gegen Spanien vor 1.735 Zuschauern deutlich mit 33:24.

Angeführt wird das 17 Spielerinnen umfassende WM-Aufgebot von Kapitänin Kim Naidzinavicius, die am vergangenen Samstag beim "Tag des Handballs" in Hannover ihr 100. Länderspiel bestritt. 12 der 17 Spielerinnen waren schon bei der EHF EURO 2018 in Frankreich dabei.

Henk Groener: "Wir sind mit der Mannschaft bei der EM einen guten ersten Entwicklungsschritt bei einem Großturnier gegangen. Durch die Kontinuität im Kader in den vergangenen Monaten wollen wir bei der WM in Japan weiter zusammenwachsen und uns die Teilnahme an einem Olympiaqualifikationsturnier erarbeiten."

Die 17 Spielerinnen:




Auf der Torhüter-Position nominierte das Trainerteam um Bundestrainer Groener, Co-Trainerin Heike Horstmann und Torwarttrainerin Debbie Klijn drei Spielerinnen. Neben dem etablierten Torhüter-Duo Dinah Eckerle und Isabell Roch, wird Ann-Cathrin Giegerich vom Thüringer HC als dritte Frau im Kader der Nationalmannschaft stehen.

"Die Torhüter-Position ist die einzige, die wir im Falle eines kurzfristigen Ausfalls taktisch nicht auffangen können. Daher haben wir uns mit Blick auf die räumliche Distanz nach Kumamoto entschieden, drei Torhüterinnen zu nominieren", sagt Groener.

Auf den Außen setzt das Trainer-Trio rechts auf das junge Gespann Amelie Berger/Jenny Behrend, die Flügelzange auf Linksaußen bilden Ina Großmann und Antje Lauenroth. Am Kreis vertraut Groener dem bekannten Trio Julia Behnke, Meike Schmelzer und Luisa Schulze.

Der Rückraum der deutschen Frauen-Nationalmannschaft ist variabel zusammengesetzt. Neben Kapitänin Naidzinavicius sind Mia Zschocke, Alina Grijseels und die beiden Linkshänderinnen Alicia Stolle und Maren Weigel dabei. Emily Bölk und Shenia Minevskaja komplettieren den DHB-Rückraum. Insgesamt acht Spielerinnen werden in Japan erstmals WM-Luft schnuppern.

Die Reise nach Asien startet für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft unmittelbar nach dem Länderspiel gegen Montenegro am Freitag, 22. November. An diesem Tag geht der Flieger von Frankfurt am Main über Tokio nach Tokushima, wo die DHB-Auswahl die letzten Vorbereitungstage verbringen wird.

Am Donnerstag, 28. November, reisen Naidzinavicius, Behnke & Co. in den Vorrundenspielort Kumamoto, wo zwei Tage später zum WM-Auftakt Brasilien wartet. Es folgen weitere Gruppenspiele gegen Australien (1. Dezember), Dänemark (3. Dezember), Frankreich (4. Dezember) und Südkorea (6. Dezember). Die besten drei Mannschaften qualifizieren sich für die Hauptrunde.

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