21.10.2019 18:53 Uhr - 2. Bundesliga - PM Nürtingen

Knoten geplatzt - TG Nürtingen mit erstem Saisonsieg

Sarolta SelmeciSarolta Selmeci
Quelle: Marco Schultz
Ein beeindruckendes und grandioses Comeback feierte die TG Nürtingen gestern in der Nürtinger Theodor-Eisenlohr-Sporthalle . Nach einer außergewöhnlich langen Durststrecke gelang mit dem 26:18 gegen die Red Sparrows (Rote Spatzen) aus Freiburg endlich der erste Saisonsieg der Nürtinger Handballfrauen.

"Mit der Abwehrleistung kann man mehr als zufrieden sein," lobte Eidt vor allem seine Hintermannschaft, die sehr viel arbeitete und im Zusammenspiel mit Christine Hesel als Rückhalt im Tor bestens harmonierte. "In der ersten Halbzeit waren vielleicht noch die letzten negativen Gedanken in den Köpfen, weshalb wir uns nach einigen Fehlversuchen noch etwas schwer taten," bilanzierte Stefan Eidt vor allem zur Angriffsleistung im ersten Durchgang. Dennoch überzeugte seine Mannschaft durchaus spielerisch und hatte auch im Angriff gelungene Aktionen aufzuweisen.

Dass diese nicht ganz genutzt werden konnten und drei hervorragende Möglichkeiten durch die Lappen gingen war nicht weiter tragisch. Denn zum einen hatte Freiburg in Lena Fischer eine reaktionsschnelle Torfrau und zum anderen bügelte die Abwehr das wieder aus. Nach kurzem Rückstand von 5:6 (18.) und 6:7 (20.) übernahm die TG Nürtingen postwendend wieder das Kommando. Selmeci, Treusch und Schuhknecht besorgten schließlich die verdiente 11:8 Führung beim Seitenwechsel.




Mit neuem Selbstvertrauen kehrte die TG Nürtingen aus der Kabine zurück und stellte dies nachhaltig unter Beweis. " Wir haben endlich entschlossen und effizient angegriffen," freute sich Eidt über den Auftritt seiner Mannschaft. Mit dem Anspiel zur zweiten Hälfte übernahm die TGN wieder das Kommando in der Halle.

"Ich glaube schon, dass meine beiden ersten Saisontore entscheidend für den Ausgang waren," war Torfrau Christine Hesel von ihren beiden Treffern in kurzem Abstand überzeugt. Geistesgegenwärtig nutzte sie in der Abwehr gewonnene Bälle zum Wurf aufs leere Tor und hatte mit dem 19:13 (40.) bereits für eine kleine Vorentscheidung gesorgt. Mit einem komfortablen Vorsprung im Rücken lief es bei der TG Nürtingen plötzlich wie geschmiert.

Freiburg hingegen resignierte etwas nach diesem Rückstand. "Freiburg war etwas ratlos gegen Ende der Partie und aus ihren Angriffen sprach fast so etwas wie Verzweiflung", freute sich Stefan Eidt über die Vorstellung der TG Nürtingen und fügte an, "dass wir am Freitag in Waiblingen mit neuem Selbstvertrauen antreten können und nach dem guten Auftritt im Pokalspiel noch etwas zusetzen können."