20.10.2019 09:11 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Werder Bremen ohne Chefcoach Buttig in Leipzig

Patrice Giron steht an der SeitenliniePatrice Giron steht an der Seitenlinie
Quelle: hansepixx, SVW
Werder Bremen gastiert am Sonntag, 20.10.2019 um 16 Uhr beim HC Leipzig. Gegen den Aufsteiger in die 2. Liga hoffen die Hanseatinnen auf den zweiten Saisonsieg, doch auch der Traditionsverein will den zweiten Erfolg in dieser Saison holen.

Der Auftritt der Werder-Handballerinnen am letzten Wochenende war durchwachsen, dass weiß auch Trainer Dominic Buttig. Er und sein Team haben das Spiel aber aufgearbeitet: "Wir müssen an die guten 40 Minuten von Berlin anknüpfen. Wir dürfen nicht wieder in eine Phase geraten, wo wir völlig kopflos agieren." Am Sonntag wird Buttig aber nicht selbst auf der Bank sitzen können. Er ist ab Sonntag beim A-Lizenz-Lehrgang in Kaiserau gefordert und Patrice Giron wird die Grün-Weißen in Leipzig betreuen.

"Ich habe die Mannschaft gemeinsam mit Patrice auf das Spiel vorbereitet, da wird es keine Probleme geben", so Buttig. In der Vorbereitung sind die Bremerinnen vor allem auf die offensive Deckung der Leipzigerinnen eingegangen. "Wir haben uns auf die offensive Deckung gut vorbereitet, ansonsten sind die Hummel-Schwestern eine gefährliche Achse im jungen Team des HCL, die wir im Blick haben müssen", schaut Buttig auf die Stärken von Leipzig.

Dietrich: "In der Abwehr wieder stabilisieren"




"Wir brauchen am Sonntag wieder jede Unterstützung, die wir kriegen können. Wir wollen einmal mehr mit viel Tempo und Dynamik spielen, um die Brüderstraße so zum Brennen zu bringen. Dazu werden wir die Erfahrungen der vergangenen Spiele nutzen, um uns in der Abwehr wieder zu stabilisieren. Wenn wir es schaffen, unseren Matchplan umzusetzen, bin ich überzeugt davon, dass wir die zwei Punkte in Leipzig behalten können. Dafür werden wir uns zerreißen und alles geben!", so Leipzigs Cheftrainer Jacob Dietrich.

Werder will den Fokus aber auf das eigene Spiel legen und aus einer sicheren Deckung heraus in das Tempospiel kommen. Mit einem Erfolg in Leipzig könnten die Bremerinnen in der Tabelle einen wichtigen Schritt nach vorne machen. Neben der Langzeitverletzten Joschi Schierbok, Antonia Herzig und Laura Wedrich steht bei Leipzig auch hinter Emy Theilig erneut ein Fragezeichen.