10.10.2019 11:37 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

Blomberg schlägt auch Leverkusen und setzt sich weiter in Spitzengruppe fest

Kamila Kordovska erzielte 15/11 TrefferKamila Kordovska erzielte 15/11 Treffer
Quelle: Wieking, HSG
Die HSG Blomberg-Lippe bleibt auch nach dem vierten Spieltag in der Handball Bundesliga Frauen verlustpunktfrei und steht gleichauf mit Bietigheim und Dortmund an der Tabellenspitze. Nach fast dreieinhalb Jahren ohne Erfolg ist es den Blombergerinnen mal wieder gelungen, das Westduell gegen Bayer 04 Leverkusen für sich zu entscheiden. Mit 36:24 (18:14) haben die Schützlinge von Trainer Steffen Birkner dabei sogar einen echten Kantersieg zu gelandet. 780 Zuschauer in der Sporthalle an der Ulmenallee feierten ihr Team nach dem vierten doppelten Punktgewinn in Folge frenetisch.

"Wir hatte uns natürlich viel vorgenommen, aber an so ein Ergebnis mit zwölf Toren Unterschied hätte ich nicht mal im Traum gedacht. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die eine überragende Leistung gebracht hat", jubelte Steffen Birkner nach sechzig denkwürdigen Minuten.

Überragende Akteurin gegen die Werkselfen war Kamila Kordovska. Die tschechische Nationalspielerin trug sich fünfzehn Mal in die Torschützenliste ein. Dabei verwandelte sie traumhaft sicher alle elf Versuche vom Siebenmeterpunkt.

"Wir haben heute jeden Zweikampf verloren. Egal ob wir eine 6:0-, 5:1- oder 4:2-Deckung probiert haben, es hat nichts funktioniert. Dazu haben wir elf Siebenmeter gegen uns erhalten, das ist unglaublich", so ein enttäuschter TSV-Trainer Robert Nijdam.

In der ersten Halbzeit, in der Nele Kurzke im Tor begann, konnten die Elfen zumindest bis zur zehnten Minute, Anna Seidel verkürzte zum 6:7, die Begegnung offen halten. Doch zu viele technische Fehler im Angriff verhinderten weitere Torerfolge. Im Gegenteil, die Fehler der Bayer-Mädels wurden im Umschaltspiel von den Hausherrinnen eiskalt bestraft.

Zudem hatten die Leverkusenerinnen große Probleme in der Deckung, die die Blombergerinnen immer wieder über den Kreis aufzeigten. Elf Siebenmeter sprechen eine deutliche Sprache. "Normalerweise ist die Abwehr unsere Stärke, doch heute war ein sehr schlechter Tag. Wir haben völlig zu Recht verloren", so der niederländische Coach.

"Morgen werden wir den Tag nutzen, um die Köpfe frei zu bekommen. Am Freitagmorgen geht es schon mit dem Flieger nach Ungarn", richtete Nijdam den Blick nach vorne. Dann wartet am Ende der englischen Woche im EHF-Pokal der DVSC Schaeffler aus Debrecen auf die Werkselfen. "Zum Glück gibt es bis zum nächsten Spiel keine längere Pause, das ist das Schöne am Sport. Man kann direkt wieder spielen und sich beweisen", so der Niederländer.

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