08.10.2019 16:45 Uhr - Weltmeisterschaft - chs

WM-Teilnahme nicht in Gefahr: Løke-Verletzung weniger schlimm als befürchtet

Heidi LøkeHeidi Løke
Quelle: sportseye.de
Positive Meldungen bei Norwegens Kreisläuferin Heidi Løke. Wie der norwegische Handballverband berichtet, ist die Meniskus-Verletzung der Leistungsträgerin weniger schlimm als befürchtet.

"Nach der Verletzung beim Intersportcup wurden MR-Aufnahmen von Heidis Knie gemacht. Dort haben wir eine Verletzung gesehen, wie in der ursprünglichen Meldung beschrieben. Heidi wurde daher eine Operation empfohlen und an Orthopäden überwiesen", so Mannschaftsärztin Anne Froholdt in einer Verbandsmitteilung und ergänzt: "In der Zwischenzeit wurde ihr Knie aber viel besser und der Orthopäde hat eine Unstimmigkeit zwischen unseren MRT-Erkenntnissen und den Schmerzen von Heidi beim Intersport-Cup festgestellt."

Eine Operation sei nun nicht mehr nötig, Løke sei bereits wieder in das Training bei ihrem Stammverein Vipers Kristiansand eingestiegen und habe auch positive medizinische Tests absolviert. "In anderen Worten: Etwas, was wir in den Bildern gesehen haben, hat sich als nicht relevant herausgestellt. Was auf den ursprünglichen Untersuchungen gesehen wurde, stammt von einer alten Verletzung oder woanders her", so Froholdt und Nationaltrainer Thorir Hergeirsson betont: "Das sind sehr erfreuliche Nachrichten. Es ist sehr selten, das sich schlechte Nachrichten in gute Nachrichten wenden. Wir müssen das genießen."

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