05.10.2019 11:09 Uhr - DHB-Pokal - PM TuS, red

TuS Metzingen: "Weiterkommen ist ein Muss"

Delaila Amega steht vor dem ComebackDelaila Amega steht vor dem Comeback
Quelle: sportseye.de
In der zweiten Runde des DHB-Pokals gastiert Bundesligist TuS Metzingen am heutigen Samstag (18 Uhr) bei der HSG Neudorf/Döbeln (Sachsenliga). Sehr viel wusste TuS-Trainerin Edina Rott unter der Woche noch nicht vom samstäglichen Gegner. Es ist aber eine Konstellation, die für sich selbst spricht: Der Erstligist reist zum Fünftligisten. "Da müssen wir weiterkommen, keine Frage", sagt Edina Rott.

"Gerne hätte man auf die lange Anreise, gut 500 Kilometer, verzichtet, aber weil eine Pokalauslosung nun einmal kein Wunschkonzert ist, setzt man sich in den Bus, der Döbeln, ungefähr gelegen zwischen Dresden und Leipzig, ansteuern wird. Ungelegen kommt die Partie indes nicht, weil die TusSies immer noch dabei sind, sich einzuspielen", so der Pressedienst des Vereins.

Die Saison läuft zwar schon seit einigen Wochen, aber erst jetzt kommt die Spielmacherin der TuS Metzingen zurück. Bei Delaila Amega lief die Rehabilitation nach dem Kreuzbandriss perfekt, überstürzt wurde jedoch nichts. In der Länderspiel-Pause hat sich die niederländische Nationalspielerin den letzten Schliff geholt, am Mittwoch bei der zweiten Mannschaft gespielt, jetzt kehrt sie in die Erste zurück, mit der sie natürlich schon seit Wochen zusammenarbeitet.

Auch Anika Niederwieser wird im Pokal wieder ins Team zurückkehren, hatte ja schon gegen Bensheim-Auerbach einen Kurzeinsatz. Der kleine Einriss des Kreuzbandes bereitet keine Probleme mehr. Weiter im Wartestand ist Marija Obradovic. "Sie ist eigentlich fit, steigt aber erst nächste Woche richtig ein", verrät ihre Trainerin Edina Rott. Die Schmerzen in der Achillessehnengegend sind gänzlich weg.

Edina Rott erklärte, dass sie in Sachsen jenen Spielerinnen Einsatzzeiten geben werde, die bis jetzt zu kurz gekommen sind, aber natürlich auch schauen müsse, dass die Abläufe noch optimiert werden. Alleine schon im Hinblick auf die kommende Woche, in der die TusSies zwei mächtige Aufgaben auf der Liste haben. Am Mittwoch geht es nach Dortmund zum BVB, der mit großen Ambitionen und einem neuen Trainer unterwegs ist - dem in Metzingen recht bekannten André Fuhr.

Samstags wird es europäisch, wenn der dänische Vertreter Kobenhaven Handbold in der zweiten Runde des EHF-Pokals in die Öschhalle kommt. "Es ist also nicht schlecht, wenn man vor diesen beiden Hammerspielen noch einmal unter Wettkampfbedingungen üben kann. Mit dem klaren Ziel, dass die TuS Metzingen auch noch in der dritten Runde des DHB-Pokals dabei ist", so der Pressedienst des Vereins.