05.10.2019 10:04 Uhr - DHB-Pokal - PM Vereine, red

"Das wird ein schweres Pokalspiel für uns": Bayer Leverkusen mit Erstligaduell in Bad Wildungen

Jennifer Rode ist mit Leverkusen gut in die Saison gestartetJennifer Rode ist mit Leverkusen gut in die Saison gestartet
Quelle: TSV Bayer 04 Leverkusen
Am Samstag, den 05.10.2019, treten die Vipers im Pokalwettbewerb zuhause gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen an. "Der Pokal kann speziell sein", das ist wohl die niederländische Version der beliebten deutschen Formulierung "Der Pokal hat seine eigenen Gesetze". Robert Nijdam, Trainer der Bundesligafrauen des TSV Bayer 04 Leverkusen, hat dabei sicherlich das überraschende Viertelfinal-Aus seiner Werkselfen im Vorjahr beim späteren Absteiger Union Halle-Neustadt noch lebhaft im Hinterkopf.

Die Niederlage im Januar war gleichbedeutend mit dem Ende der Träume vom Final4. Damit der diesjährige Traum vom Erreichen der Endrunde der besten vier weiter geträumt werden kann, bedarf es am Samstagabend einer couragierten Leistung. Zwar warten die Gastgeberinnen aus Nordhessen in der HBF noch auf den ersten Punktgewinn, doch Nijdam hat die knappen Ergebnisse der Vipers durchaus registriert und ist gewarnt. "Die HSG hat nur hauchdünn in Bietigheim verloren. Wir haben das Spiel auf der Rückfahrt von Buxtehude im Bus verfolgt, das war echt beeindruckend", so der Elfencoach: "Gute Einzelaktionen, sehr treffsicher wie beispielsweise Sabine Heusden - das wird ein schweres Pokalspiel für uns."

Allerdings müssen die Vipers erneut ohne Erika Rajnohová antreten, die noch in ihrer Heimat wegen einer heftigen allergischen Reaktion am Fuß behandelt wird. Bremmer sieht die Begegnung als "eine weitere Möglichkeit für meine Mannschaft, Erfahrungen zu sammeln und als Mannschaft einen Schritt weiter zu kommen. Wichtig wird sein, das Tempo zu dosieren, da Leverkusen einen sehr breiten Kader hat. Zum Final4 ist es noch ein weiter Weg, aber ich denke, dass der Pokalwettbewerb seine eigenen Gesetze hat."

Wie schwer, das haben die Werkselfen in der Saison 2017/18 schmerzhaft erfahren müssen, als sie im Viertelfinale in eigener Halle mit 19:21 den Kürzeren zogen. Da waren sie wieder, die "eigenen Gesetze des Pokals". Personell kann Elfencoach Nijdam bis auf Xenia Hodel aus dem Vollen schöpfen. Wenn die Werkselfen am Samstagmittag in den Bus Richtung Nordhessen steigen, sind "alle heiß auf den Pokal und heiß auf ein Weiterkommen".

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