05.10.2019 08:49 Uhr - DHB-Pokal - PM Vereine, red

Werder Bremen will Borussia Dortmund "ein wenig ärgern"

Caroline Müller-KornCaroline Müller-Korn
Quelle: BVB Handball
Die Handballerinnen des SV Werder Bremen empfangen am Samstag, 05.10.2019 um 18 Uhr, mit Borussia Dortmund den aktuellen Tabellenführer der Handball Bundesliga Frauen in der 2. Runde des DHB-Pokals.

Nach dem klaren 35:15-Erfolg in der 1. Runde bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn, gehen die Werder-Damen als Außenseiter in das Duell mit dem BVB. Für die Gäste aus Dortmund waren als Bundesligist für die 2. Runde gesetzt und steigen somit erst in Bremen in den DHB-Pokal ein.

"Wir wollen aus dem Spiel gegen Dortmund viel für die nächsten Spiele mitnehmen, das ist das Wichtigste", so Werder-Trainer Dominic Buttig vor dem Duell mit dem Bundesligaspitzenreiter. Von einer Pokalüberraschung träumen tut Buttig allerdings nicht: "Natürlich wollen wir den BVB ein wenig ärgern und das Spiel auch ein wenig genießen, aber Favorit sind ganz klar die Gäste."

Dortmund will "wieder in den Rhythmus kommen"




Bei Werder dürfen sich alle Spielerinnen, die fit sind, über Einsatzzeiten. Diese hat Buttig bereits garantiert, denn die Werder-Damen werden nur mit kleinem Kader antreten. Der Coach muss auf die Spielerinnen aus dem Oberligateam oder der A-Jugend verzichten, diese haben bereits im BHV/HVN-Pokal für die zweite Mannschaft gespielt: "Von den verletzten Spielerinnen wird noch keine zurückkehren. Wir werden nur einen kleinen Kader haben, aber bereiten uns ganz normal auf das Spiel vor."

In der letzten Woche hat Borussia Dortmund insgesamt neun Spielerinnen zu ihren Nationalmannschaften geschickt - eine enorme Belastung für die Spielerinnen, die direkt wieder in den Liga- und Pokal-Alltag eintauchen müssen. "Für uns ist es wichtig, dass wir wieder in den Rhythmus kommen - zunächst gilt es die Aufgabe in Bremen zu lösen und im Anschluss muss der volle Fokus auf das Spiel am kommenden Mittwoch gegen Metzingen liegen", so Dortmunds Trainer Andre Fuhr.

Doch zunächst sind die Rollen laut des 48-jährigen Coaches klar verteilt: "Wir sind natürlich Favorit im Pokalspiel gegen Bremen und nehmen diese Rolle selbstverständlich an. Es muss eines unserer Ziele sein das Final Four zu erreichen und mit einem Sieg in Bremen können wir den ersten Schritt auf diesem Weg machen."