30.09.2019 13:05 Uhr - 1. Bundesliga - PM VfL, red

"Jetzt reicht es so langsam!" - Oldenburgs Geschäftsführer Peter Görgen über die Verletzungssorgen

Carina Aselmeyer muss operiert werdenCarina Aselmeyer muss operiert werden
Quelle: Helmerichs, VfL
Bereits in der Saisonvorbereitung und bei den ersten Punktspielen musste das Bundesligateam des VfL Oldenburg auf etliche angeschlagene Spielerinnen verzichten. Umso erstaunlicher war der Auswärtssieg in Neckarsulm. Echte Bonuspunkte im laufenden Wettbewerb. "Die Mannschaft hat sich als echtes Team präsentiert, ganz anders als in der Vorsaison. Bei der damaligen 11-Tore-Klatsche lief aber auch gar nichts zusammen", so Peter Görgen, Geschäftsführer der VfL Oldenburg GmbH, der angesichts weiterer Hiobsbotschaften mit Blick auf die Verletzungssorgen betont: "Jetzt reicht es so langsam!"

"Leider geht es weiter mit den Hiobsbotschaften", so der Pressedienst des VfL Oldenburg. Am Donnerstag wurde anlässlich einer MRT-Untersuchung bei Carina Aselmeyer ein Syndesmoseriss im Fuß diagnostiziert. "Wir warten auf einen OP-Termin und müssen von einer Pause von grob drei Monaten ausgehen", so Görgen.

Laura Kannegießer wird durch ihren im April erlittenen Kreuzbandriss erst wieder in 2020 fit sein. Die Hüfte von Lisa-Marie Fragge wird noch einmal am 07.10.19 untersucht. Kathrin Pichlmeier ist noch weitere zwei Wochen krank geschrieben. Die Schulterverletzung von Malene Staal ist noch lange nicht vollkommen auskuriert, sie steht nur bedingt für einen Einsatz zur Verfügung. Marie Steffen ist zwar ab dem 27.09. wieder gesund geschrieben, muss aber zunächst wieder auftrainieren. "Wir hoffen auf ihren Einsatz am 09.10. in Buxtehude", so der Verein.

"Diese Spielerinnen fehlen nicht nur beim Spiel, auch der Trainingsbetrieb leidet extrem darunter. Hier stehen teilweise nur sechs Spielerinnen zur Verfügung. Wir können von Glück sagen, dass unsere 2. Frauenmannschaft und auch die Weibliche Jugend A immer wieder aushilft, im Training und auch bei den Spielen. Toni Reinemann (18) und Lana Teiken (16!) und auch andere helfen wo und wie sie können. Ganz große Klasse! Das Gelbe vom Ei ist das alles auf Dauer aber nicht, eine Weiterentwicklung der Spielerinnen und des Teams ist unter diesen Voraussetzungen sehr schwierig. Wollen wir hoffen, dass die Verletztenmisere mal eine Ende nimmt. Es reicht!", heißt es in der Pressemeldung von Geschäftsführer Peter Görgen weiter.

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