11.09.2019 12:00 Uhr - A-Jugend-Bundesliga - Markus Hausdorf

JBLH: TV Aldekerk startet mit wichtigem Sieg in Hamburg in die neue Saison

TV Aldekerk siegte in HamburgTV Aldekerk siegte in Hamburg
Quelle: Lutz Nebel
Die weibliche Jugend-Bundesliga Handball (JBLH) startete am Wochenende mit dem ersten von drei Heimspieltagen in der Vorrunde in die Spielzeit 2019/2020. Der Deutsche Meister Borussia Dortmund kam zu zwei klaren Erfolgen vor heimischer Kulisse gegen die Füchse Berlin Reinickendorf und die SG Kappelwindeck/Steinbach. Der TV Aldekerk landete - ebenso wie der HC Leipzig - einen Auswärtssieg beim AMTV Hamburg. Sowohl der Klub aus Sachsen als auch die Grün-Weißen vom Niederrhein kamen zu einem 30:27-Erfolg in der Elbmetropole. Auch das Überraschungsteam der vergangenen Spielzeit, die HSG Marne/Brunsbüttel, landete einen 36:34-Auftaktsieg bei Grün-Weiß Schwerin. Am 28. und 29. September steigt das 2. Heimspielwochenende in der Jugend-Bundesliga Handball (JBLH).

Gruppe 1, Buxtehude:
07.09.: Buxtehuder SV - Rostocker Handball-Club 27:17
08.09.: Buxtehuder SV - SV Werder Bremen 26:26

Der Buxtehuder SV startete mit 3:1 Punkte in die neue Saison und machte damit einen ersten Schritt Richtung Zwischenrunde. Im ersten Spiel der Saison kam die Mannschaft von Jonathan Pape zu einem klaren 27:17-Erfolg gegen den Rostocker HC. Allerdings stellten die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern den BSV in der Anfangsphase vor erhebliche Probleme. Der RHC führte zwischenzeitlich mit 7:4. "Wir waren am Anfang nervös", sagt BSV-Trainer Jonathan Pape, "wir haben keinen Zugriff auf die Kreisläuferin bekommen. Sie ist unseren Innenblock gut hinterlaufen, sodass Rostock zu einfachen Toren kam." Dank der personellen Umstellung - Solveig Dmoch ging ins Tor und Jasmina Rühl an den Kreis - drehte man die Partie und ging mit einer 15:10-Führung in die Pause. Im zweiten Durchgang setzte sich der BSV weiter ab und kam am Ende zu einem klaren 27:17-Erfolg. Für den BSV war Antonia Pieszkalla sechsmal erfolgreich, für Rostock traf Hanna Strack viermal.

Im zweiten Spiel verpasste der BSV den Sieg nur denkbar knapp. Bremens Nina Engel verwandelte mit dem Schlusspfiff einen direkten Freiwurf für die Gäste aus der Hansestadt Bremen zum 26:26-Unentschieden. "Uns hat die Cleverness und Bereitschaft gefehlt den letzten Schritt zu machen. Bremen hat sehr schlau gespielt und seien Stärken im 1-gegen-1 genutzt", sagt Pape. Gegen Werder trafen Maj Nielsen, Antonia Pieszkalla und Luisa Scherer jeweils fünfmal für den BSV, für Bremen erzielte Nina Engel insgesamt acht Treffer.

Gruppe 2, Hamburg:
07.09.: AMTV Hamburg - HC Leipzig 27:30
08.09.: AMTV Hamburg - TV Aldekerk 27:30

Mit kleinem Kader entführte der HC Leipzig beide Zähler aus Hamburg. Lotta Hatzel, Wiebke Meyer und Theresa Heinze waren jeweils viermal für den HCL erfolgreich, Britt Punzius erzielte für die Gastgeberinnen zehn Treffer. Bis zur 39. Minute lag der AMTV in Führung. Zu diesem Zeitpunkt hieß es 19:18. Doch nun drehte Leipzig die Partie und drehte die Partie durch 5:1-Lauf und führte mit 23:20. In der Schlussphase setzte sich Leipzig sogar mit fünf Treffern (28:23, 29:24) ab.

Auch im Spiel zwei blieben die Hamburger ohne Punktgewinn. Gegen den Klub vom Niederrhein verlor man ebenfalls mit 27:30. Im zweiten Durchgang lagen der AMTV zehn Minuten vor dem Spielende mit 25:24 in Front, nachdem die Gäste das Spielgeschehen im Griff zu haben schienen. Doch nun drehte Aldekerks Keeperin Enya Fritz, die vor der Saison von Fortuna Düsseldorf kam, auf und zeigte ein ums andere Mal ihre Klasse und machte wichtige Chancen der Hamburgerinnen zunichte. So konnte der ATV die Partie noch einmal drehen, bewies Moral und kam wie Leipzig tags zuvor zu einem wichtigen 30:27-Erfolg in der Fremde. Für Aldekerk erzielte Jule Samplonius zehn Treffer, für Hamburg war erneut Britt Punzius mit elf Toren die erfolgreichste Werferin ihres Teams.

Heimniederlage für Blomberg




Gruppe 3, Blomberg-Lippe:
07.09.: HSG Blomberg-Lippe - Füchse Berlin Reinickendorf 30:15
08.09.: HSG Blomberg-Lippe - VfL Bad Schwartau 22:27

Die HSG Blomberg-Lippe hatte auf zwei Siege beim Heimspielwochenende gehofft, doch gegen den VfL Bad Schwartau unterlag man nach dem klaren Auftaktsieg gegen die Füchse Berlin.

Gegen das Team aus der Bundeshauptstadt kam die HSG Blomberg-Lippe zu einem Start-Ziel-Sieg. Bereits zur Pause führte die Mannschaft um die mit sechs Treffern erfolgreichste Werferin Emelyn van Wingerden mit 16:7. Am Ende kam die HSG zu einem 30:15-Erfolg. Für die Füchse aus Berlin war Antonia Lorenz mit drei Treffern beste Torschützin.

Gegen den VfL Bad Schwartau unterlag die HSG Blomberg-Lippe einen Tag später allerdings mit 22:27. Über sechzig Minuten lag die HSG ständig im Rückstand. Auch die mit jeweils vier Treffern erfolgreichsten Werferinnen der Blombergerinnen - Nele Wenzel, Emelyn van Wingerden und Nele Mönnich - konnten die Niederlage gegen das Team aus Norddeutschland verhindern. Beim VfL Bad Schwartau traf Judith Tietjen elfmal und avancierte so zur besten Werferin ihrer Mannschaft.

Gruppe 4, Bensheim:
07.09.: HSG Bensheim/Auerbach - TuS Metzingen 27:27
08.09.: HSG Bensheim/Auerbach - TSV Bayer Leverkusen 26:33

Mit dem Schlusspfiff sicherte Julia Niewiadomska der HSG Bensheim/Auerbach mit ihrem insgesamt zehnten Treffer das 27:27-Unentschieden. Für Metzingen reichte es nur zu einem Punkt, obwohl man fast ständig in Führung lag. Bei den Gästen waren Katarina Pandza, Laetitia Quist und Rebecca Rott jeweils siebenmal erfolgreich.

Gegen den Vizemeister aus Leverkusen kassierten die Südhessinnen am Sonntag eine 26:33-Niederlage. Die Juniorelfen dominierten die Partie von Beginn an und führten bereits zur Pause mit 18:11. Am Ende gewann man die Auftaktpartie mit 33:26. Lilli Holste mit zwölf und Kim Hinkelmann mit acht Treffer waren die besten Werferinnen im Team von Jörg Hermes. Bei den Gastgeberinnen war erneut Julia Niewiadomska mit sechs Toren erfolgreich.

Gruppe 5, Frankfurt/Oder:
07.09.: Frankfurter Handball-Club - TSG Friesenheim 28:22
08.09.: Frankfurter Handball-Club - Thüringer HC 23:24

Der 28:22-Auftaktsieg gegen die TSG Friesenheim bescherte dem Frankfurter HC den perfekten Start in die Jugend-Bundesliga Spielzeit 2019/2020. Beim FHC war Michelle Strauß mit sechs Toren erfolgreichste Werferin, bei der TSG trafen Angelina Schreyer und Jana Stolle jeweils dreimal. Lediglich in den ersten zehn Minuten konnten die Gäste dem FHC Paroli bieten.

Der Nachwuchs des Thüringer HC gewann am Sonntag in Frankfurt/Oder mit 24:23. Dabei dominierten die Gäste über die gesamte Spielzeit. Der THC führte bereits in der 52. Minute mit 24:18, doch die Gastgeberinnen kämpften sich bis auf 23:24 zurück. Doch mehr war letztlich nicht drin. Für Frankfurt war erneut Michelle Strauß mit sieben Toren erfolgreich, beim THC war Arwen Rühl mit fünf Toren beste Werferin.

Titeilverteidiger Dortmund mit zwei Siegen




Gruppe 6, Schwerin:
07.09.: Grün-Weiß Schwerin - VfL Oldenburg 28:29
08.09.: Grün-Weiß Schwerin - HSG Marne/Brunsbüttel 34:36

Die beiden Gastmannschaften haben jeweils zwei Zähler aus Schwerin mitgenommen. Dabei taten sich die beiden favorisierten Teams vom VfL Oldenburg und der HSG Marne/Brunsbüttel schwer und kamen nur zu knappen Siegen in Mecklenburg-Vorpommern. Oldenburg siegte mit 29:28 in Schwerin und hatte in Teiken Lana (6 Tore) ihre beste Torschützin, bei Grün-Weiß erzielte Katharina Böhmker ebenfalls sechs Tore. Das Überraschungsteam der vergangenen Spielzeit kam zu einem Start-Ziel-Sieg und lag in der Hauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern zwischenzeitlich sogar mit sieben Toren (13:21, 29. Minute) in Führung. Am Ende kam das Team von der Westküste zu einem 36:34-Erfolg. Die HSG hatte in Katharina Fahl (10 Tore) ihre beste Schützin, bei den Gastgeberinnen war es Julia Marten (8 Tore).

Gruppe 7, Nellingen:
07.09.: TV Nellingen - SG BBM Bietigheim 20:29
08.09.: TV Nellingen - HCD Gröbenzell 31:30

Die SG BBM Bietigheim und Gastgeber TV Nellingen konnten in der Gruppe 7 jeweils einen Sieg und damit die ersten beiden Punkte in der Vorrunde einfahren. Am Samstag setzte sich der Nachwuchs des Bundesligisten SG BBM Bietigheim beim Konkurrenten aus Nellingen mit 29:20 durch. Während Caroline Maier (6 Tore) für die Gastgeberinnen erfolgreich war, avancierte bei der SG BBM Noemi Hoefs mit fünf Toren zur besten Werferin.

Im zweiten Spiel setzte sich der TV Nellingen am Sonntag gegen den HCD Gröbenzell durch. Den Siegtreffer markierte Leonie Dreizler 72 Sekunden vor dem Spielende für den gastgebenden TV Nellingen. Es war der fünfte Treffer für Dreizler. Zur besten Torschützin des TVN avancierte Marlene Kriessler, die sieben Treffer erzielte. Bei den Gästen aus Bayern war Lena Kaltner ebenfalls mit sieben Toren erfolgreich.

Gruppe 8, Dortmund:
07.09.: Borussia Dortmund - HSG Rodgau Nieder-Roden 40:26
08.09.: Borussia Dortmund - SG Kappelwindeck/Steinbach 40:27

Am Samstag brauchten die Schwarz-Gelben etwas Zeit bis man heiß lief. So lag man gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden in der 16. Minute mit 8:10 im Rückstand. Durch einen 4:0-Lauf und die 12:10-Führung in der 21. Minute drehte man die Partie. Zur Halbzeitpause stand es nur 16:15 für die Gastgeberinnen. Im zweiten Durchgang drehte der Meister auf und setzte sich Tor um Tor ab. Für die Mannschaft von Tobias Fenske trafen Mariel Wulf und Malina-Marie Michalzcik jeweils sieben Mal. Für Nieder-Roden war Jana Göbel sechsmal erfolgreich.

Im zweiten Spiel der Vorrunde benötige Dortmund weniger Anlaufzeit, führte bereits zur Pause mit 22:11 gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach. Am Ende kam man zu einem 40:27-Kantersieg, bei dem Julie Hafner und Spielführerin Lena Hausherr mit jeweils sieben Toren erfolgreichste Werferinnen der Schwarz-Gelben war.